Kreis Coesfeld
Kreishaus wird zeitgemäßer

Kreis.Coesfeld. Die Modernisierungen im Kreishaus befinden sich in der finalen Phase. Der Haupteingang ist seit gestern wieder frei gegeben, so dass Besucher nicht mehr über den hinteren Eingang ins Hauptgebäude müssen. Die Umgestaltung, die maßgeblich über das Konjunkturpaket finanziert wird, hat vor allem zum Ziel, Energie zu sparen und behindertengerechte Zugänge zu schaffen...

Mittwoch, 20.04.2011, 00:04 Uhr

Kreis. Coesfeld . Die Modernisierungen im Kreishaus befinden sich in der finalen Phase. Der Haupteingang ist seit gestern wieder frei gegeben, so dass Besucher nicht mehr über den hinteren Eingang ins Hauptgebäude müssen. Die Umgestaltung, die maßgeblich über das Konjunkturpaket finanziert wird, hat vor allem zum Ziel, Energie zu sparen und behindertengerechte Zugänge zu schaffen. "Durch die alten Karusselltüren ging viel Energie verloren", erklärt Josef Wolber vom Gebäudemanagement des Kreises. Die neuen automatischen doppelten Glastüren verhindern das nun. "Eine Tür ist immer geschlossen", erläutert Wolber. Verbreitert wurden auch die Aufzüge, so dass Rollstühle hindurch passen. Ende Mai sollen die Arbeiten im Eingangsbereich abgeschlossen sein. Ausgewechselt wird gerade der grüne Teppich, der dort bereits seit 35 Jahren liegt. "Wir wollen das Gebäude heller und zeitgemäßer haben", sagt Wolber. Die überall auftauchenden Lackierungen in grüner Farbe - Fensterrahmen, Treppengelände, Leisten - sind bereits verschwunden. In Grau, Silber und Weiß sind jetzt Akzente gesetzt. Heller durch einen neuen Deckenanstrich und eine Aufpolierung der Möbel erscheinen die Sitzungssäle, die zudem mit neuen schalldämpfenden Türen ausgestattet wurden. Im Sommer sollen die Fenster im technischen Flügel noch ausgetauscht werden. Seit 2009 laufen die Modernisierungen am Kreishaus, für die rund 720.000 Euro veranschlagt wurden. Der Kostenanteil für den Kreis liegt dabei bei 12,5 Prozent. "Mit Abschluss dieser Maßnahme sind alle drei Kreishäuser behindertengerecht", so Wolber. Mit den Umbauten bekommt übrigens auch der Briefkasten einen neuen Standort in einer Betonstele. Ein "Säure-Anschlag" wie im März, bei dem Buttersäure über den Briefkasten ins Gebäude gelangte, ist damit nicht mehr möglich.

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