Parkplatz Ostwall
Die Schranke soll kommen

Lüdinghausen -

Der Parkplatz am Ostwall soll ein Schrankensystem erhalten. Das beschloss am Donnerstagabend der Haupt- und Finanzausschuss mehrheitlich.

Sonntag, 07.06.2020, 08:01 Uhr aktualisiert: 07.06.2020, 09:10 Uhr
Der Parkplatz am Ostwall erhält ein Schrankensystem.
Der Parkplatz am Ostwall erhält ein Schrankensystem. Foto: Peter Werth

Das war knapp. Kurz vor der Abstimmung über die Ausschreibung eines Schrankensystem für den Ostwall-Parkplatz ( WN berichteten) im Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstagabend scherte Heinrich Horstmann aus der nur scheinbar geeinten Front der Christdemokraten aus. Er machte seinem Unmut über die geplanten Parkgebühren Luft. Die benachteiligten aus seiner Sicht Autofahrer, die keine der Praxen am Marien-Campus aufsuchten, befand er.

Nach einer Sitzungsunterbrechung konnte der „§Abweichler“ eingefangen werden. Über die Höhe der Gebühren soll später entschieden werden. Mit den Stimmen von CDU , FDP und Grünen wurde der Beschlussvorschlag der Verwaltung schließlich mehrheitlich abgesegnet. Zuvor hatte Bürgermeister Richard Borgmann die Politiker eindringlich darauf hingewiesen, dass der Rat mit der Schaffung von Parkraum für die Campus-Besucher bei dem Investor des Gesund­heits­zen­trums im Wort stehe. Darauf müsse sich dieser verlassen können.

Markus Kehl (UWG) und Sozialdemokrat Dirk Havermeier hatten zuvor die Ablehnung dieser Parkregelung durch ihre Vertreter im Ausschuss damit begründet, dass noch immer ein Parkraumkonzept für die Stadt ausstehe. Da, so Kehl, habe die Politik ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Und Havermeier ergänzte: „Wir wollen keine Insellösung.“ CDU-Fraktionssprecher Bernhard Möllmann dagegen sprach sich vehement für das Schrankensystem aus. Schließlich sei man schon seit 2015 mit der Frage zusätzlichen Parkraums beschäftigt. Jetzt müssten „Nägel mit Köpfen gemacht werden“.

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