Ascheberg
Jakobsampel wurde enthüllt

Freitag, 28.03.2008, 18:03 Uhr

Herbern .

Ein Scherenschnitt , sechs zupackende Hände – wenn Herberner etwas vorhaben, dann klappt es. Das gilt nicht nur für das Auspacken der Jakobsampel gestern auf dem Kreisverkehr, es trifft auch auf das Herstellen des Würfels durch Karl-Heinz Schürer und Egon Pettendrup zu. Das Duo hat mit Hilfe der Firmen Wieneke, Wierling, Kemna-Druck und Döbbe einen wunderschönen Hinweis auf den Jakobsweg hergestellt. „So etwas gibt es auf dem gesamten Pilgerweg nicht noch einmal“, stellte Professor Dr. Horst Degen von der Jakobsgesellschaft heraus. Also kommt Herbern dem Wunsch des Heimatvereins-Vorsitzenden Theo Reimann schon nahe: „Wir möchten, dass die Pilger sich hier wohl fühlen und Herbern in guter Erinnerung behalten.“ Dafür hat die Jakobi-Bruderschaft eine Stempelstelle in der Kirche eingerichtet, der Heimatverein hat den Willkommensschildern eine Jakobsmuschel hinzugefügt und entlang des Weges Bänke und Sitzgruppen errichtet. Für das gestern enthüllte Werk zeichnen Heimatverein, Jakobi-Bruderschaft und Herbern Parat mit der Tourist-Information Ascheberg verantwortlich. Und auch die Gemeinde Ascheberg hat mitgespielt, der Bagger stand pünktlich gestern Morgen am Kreisverkehr, so dass die Arbeiten passend abgeschlossen wurden. Jetzt fehlen nur noch Solarzellen, die für Licht sorgen und die beiden Jakobsmuschel, das Ascheberger Wappen und das Westfalen-Pferd strahlen lassen.

Die „Herberner Jakobswochen“ gehen am Sonntag um 11 Uhr mit der Eröffnung der Ausstellung im Heimathaus weiter. Höhepunkt ist die Eröffnung des westfälischen Teils des Jakobsweges am 7. April (Montag) ab 11 Uhr mit einer Andacht in der Pfarrkirche. „Ich hoffe, dass sie voll sein wird“, wünscht sich Reimann ein gut gefülltes Gotteshaus.

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