Ascheberg
Eine Tonne Reis für den Senegal

Dienstag, 30.12.2008, 18:12 Uhr

Ascheberg . Großzügig betrachtet, wurde aus sieben Kilo Waffelteig und aus fünf Kilo Plätzchen eine Tonne Reis. Genauer hingesehen kamen beim Weihnachtsbummel an den gemeinsamen Ständen von Elektro Hattrup, Geschenkartikel Kleykamp und Tischlerei Naber 720 Euro für die „Hilfe für Senegal “ zusammen. Das Geld wurde jetzt an Josef Klaverkamp übergeben, der schon im vergangenen Jahr den Erlös des Weihnachtsbummels aus dem Waffelverkauf erhalten hatte. Vor einem Jahr nahm er das Geld höchstpersönlich mit in den Senegal, dort fand es bei Augenoperationen ein sinnvolles Einsatzfeld. In diesem Jahr sieht die Welt in dem afrikanischen Land viel schlimmer aus. Es geht ums Überleben der Menschen. „Es herrscht eine akute Hungersnot. Der Reis wird teurer. Mit dem Geld aus Ascheberg helfen wir den Ärmsten der Armen“, dankte Josef Klaverkamp Margret Hattrup, Mechtild Naber und Elly Mangels für ihre Initiative. Margret Hattrup und Jutta Klaverkamp hatten beim Weihnachtsbummel Waffeln für den Senegal gebacken und Plätzchen verkauft. Mechtild Sobbe und Hedwig Schilling waren beim Plätzchenbacken behilflich. Sie spendeten auch Zutaten. 570 Euro blieben unter dem Strich übrig. Am Glühweinstand wurden nach Abzug der Kosten von Günther und Elly Mangels, Mechtild und Norbert Naber, Wilfried Jakobs und Gaby Frölich 150 Euro erwirtschaftet. „Schön“, so Mechtild Naber, „schon ist es, zu wissen, dass dieses Geld ohne einen Abzug für Verwaltung bei den Menschen ankommt.

Das Geld wird bei der nächsten Fahrt in den Senegal mitgenommen. Klaverkamp hofft, dass sich günstig Reis einkaufen lässt, um möglichst vielen Menschen Mahlzeiten servieren zu können. Meistens reicht es im Senegal gerade einmal für eine Mahlzeit am Tag. Die Caritas wird bei der Ausgabe vor Ort helfen.

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