Ascheberg
Dank für „unermüdlichen Einsatz“

Ascheberg. 75 Mal rückte der Ascheberger Löschzug im Jahr 2008 zu Einsätzen aus. Das war von den Einsatzzahlen zwar im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Rückgang, der blieb jedoch ohne Auswirkung auf die geleisteten Stundenzahlen. Ganz im Gegenteil...

Montag, 02.02.2009, 15:02 Uhr

Ascheberg . 75 Mal rückte der Ascheberger Löschzug im Jahr 2008 zu Einsätzen aus. Das war von den Einsatzzahlen zwar im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Rückgang, der blieb jedoch ohne Auswirkung auf die geleisteten Stundenzahlen. Ganz im Gegenteil. Da leisteten die Kameraden und Kameradinnen erheblich mehr. „Ein ganzes Team sorgt dafür, dass sich hier immer alles rund dreht“, dankte Löschzugführer Reinhard Poppe seinem Löschzug am Samstagabend bei der diesjährigen Generalversammlung im Feuerwehrgerätehaus für den unermüdlichen Einsatz und die geleistete Arbeit.

Besonders stolz war er vor allem darauf, dass der größte Teil des Feuerwehrnachwuchses aus den eigenen Reihen – der Jugendfeuerwehr – stammt. „Mit einer Ausnahme“, schmunzelte Poppe und beförderte den Feuerwehrmann Tobias Klaas – „er kam als Quereinsteiger zu uns“ – zum Oberfeuerwehrmann.

Nachdem Jugendfeuerwehrwart Michael Sobbe nach zehnjähriger Tätigkeit im vergangenen Jahr von seinem Posten zurücktrat, kümmerten sich die stellvertretenden Jugendfeuerwehrwarte Bernd Gröpper und Christian Krebs gemeinsam mit Robert Bergelt und Dominik Baumhöver um die Feuerwehrjugend. Bergelt und Baumhöver wurden am Samstagabend ebenfalls zu stellvertretenden Jugendfeuerwehrwarten ernannt.

Jugendfeuerwehrmitglied Oliver Olbrich – gerade 18 Jahre alt geworden – wurde von ihm in die aktive Wehr übernommen und zum Feuerwehrmann befördert. Zudem ernannte Schlüchter Brandmeister Jörg Bußmann zum Gruppenführer. Jugendfeuerwehrmitglied Jennifer Olbrich wurde mit der Jugendflamme Stufe 1 ausgezeichnet. Abschied nehmen hieß es für Unterbrandmeister Jürgen Köppen. Mit Erreichen der Altersgrenze wurde er von Schlüchter, Poppe und dessen Stellvertreter Dietmar Schwabe in die Ehrenabteilung überstellt. Schlüchter und Poppe dankten dem scheidenden Köppen, der sich über all die Jahre nicht nur als ein mehr als zuverlässiger Kamerad erwiesen, sondern auch diverse Lehrgänge besucht hatte und stets zur Stelle war, wenn es brannte.

Doch für den einen der geht, rückten gleich zwei Neue nach. Lisa Marie Averkamp sowie Hanna Henke wurden neu in die Jugendfeuerwehr aufgenommen. Anschließend konnte Wehrführer Schlüchter in seinem Jahresbericht dem Löschzug die frohe Botschaft übermitteln, dass seitens der Gemeinde die verbindliche Zusage vorliegt, dass der ELW nach den Vorstellungen der Feuerwehr angeschafft wird.

Jennifer Olbrich machte in ihrem Bericht über die Jugendfeuerwehr deutlich, dass der Nachwuchs nicht nur sehr viel gelernt hat bei zahlreichen Übungsabenden und Außenübungen, sondern durchaus auch seinen Spaß beim Schlittschuhlaufen hatte und mit einem zweiten Platz erfolgreich vom Franz-Josef-Frye-Pokal nach Hause kam. Viele Termine hatte auch die Ehrenabteilung zu verzeichnen, wie Ehrenpräsident Paul Niesmann berichtete. „Wir waren zwanzig Mal im vergangenen Jahr unterwegs.“

In seinem Jahresbericht gab Löschzugführer Reinhard Poppe auch einen Ausblick auf das laufende Jahr, wo am 27. Juni ein Tag der offenen Tür geplant ist. Der Löschzug Ascheberg zählt 46 Kameraden in der aktiven Wehr, 17 Kameraden in der Ehrenabteilung und 15 Kameraden in der Jugendfeuerwehr. Poppe lobte die Kameraden für ihren „unermüdlichen Einsatz“. Er erinnerte an die erfolgreiche Teilnahme beim Leistungsnachweis in Lüdinghausen und hob besonders die Arbeit der Gerätewarte hervor. „Doch auch all die anderen Kameraden sorgen durch ihr Engagement, auch über die Einsätze hinaus dafür, dass hier alles wie am Schnürchen läuft.“

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