Ascheberg
Brand im Wohnheim St. Georg

Sonntag, 03.01.2010, 15:01 Uhr

Ascheberg - Der zügig funktionierenden Brandmeldeanlage ist es offenbar zu verdanken, dass durch ein Feuer im Wohnheim St. Georg niemand schwer verletzt worden und kein höherer Sachschaden entstanden ist. Der Brand ist am Sonntagmorgen gegen 6.20 Uhr in einem Schlafraum des Wohnheims an der Nordkirchener Straße vermutlich durch eine kokelnde Zigarette ausgebrochen. Das haben die bisherigen Ermittlungen der Polizei ergeben.

Nach Auskunft des Ascheberger Löschzugführers Reinhard Poppe ist ein Zimmer völlig ausgebrannt. Ernsthaft verletzt wurde niemand. Lediglich ein Bewohner erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.

„Bei unserem Eintreffen wurde noch eine Person vermisst, die jedoch schnell gefunden werden konnte. Die anderen Personen waren bereits aus dem Gebäude evakuiert worden“, berichtet Reinhard Poppe. Die Bewohner des Hauses wurden während des Einsatzes in den benachbarten Katharinenstift gebracht.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr waren am Sonntagmorgen mit insgesamt 25 Helfern im Einsatz, darunter vier Trupps unter Atemschutz. Da der Brand zügig gelöscht werden konnte, wurden nach Angabe der Polizei keine anderen Räumlichkeiten des „Netzwerkes St. Georg“ in Mitleidenschaft gezogen.

„Wir sind sehr froh, dass das Alarmsystem funktioniert hat, die Feuerwehr schnell vor Ort war und unsere Mitarbeiter schnell reagiert haben“, zeigte sich Dieter Kornmann, Geschäftsführer der Sozialwerkes St. Georg erleichtert, dass der Vorfall glimpflich ausgegangen und niemand ernsthaft verletzt worden ist. „Wegen der starken Geruchsbelästigung muss die Wohngruppe geräumt werden. Die Bewohner werden es jetzt voraussichtlich zwei bis drei Tage etwas unbequem haben und andere Räumlichkeiten im Haus nutzen. Dann können sie wieder zurück“, führte Kornmann auf Anfrage unserer Zeitung aus.

Nach Auskunft der Feuerwehr ist auch die Brandmeldeanlage, die den Alarm ausgelöst hat, beschädigt worden und muss wieder instand gesetzt werden. „Eine solche Anlage ist zwingend notwendig, wenn Menschenleben nicht gefährdet werden sollen“, betont Löschzugführer Reinhard Poppe nachdrücklich. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.

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