Ascheberg
Flotte Bienen und Kanalratten bleiben auf dem Kegelthron

Montag, 29.03.2010, 16:03 Uhr

Herbern - Bei den 51. Dorfmeisterschaft der Herberner Kegler verteidigten die Vorjahressieger ihre Pokale . Zugleich beklagten sie einen Rückgang der Teilnehmerzahlen. Dorfmeister dürfen sich weiter „Die Flotten Bienen“ bei den Frauen, „Die flotten Zehn“ bei den gemischten Clubs und die „Kegelnden Kanalratten“ bei den Männern nennen. In der Einzelwertung holten sich Martin Huppert und Marion Höhne die Titel.

Die Zahl der teilnehmenden Clubs ist besonders bei den Herren weiter geschrumpft. Es nahmen 15 Herren(18 im Jahr 2009), vier Damen- (4), und drei gemischte Clubs (4), also insgesamt 22 Clubs an dieser Meisterschaft teil. Sie wurde auf den vier Bahnen „Altes Brauhaus“, Deitermann eins und zwei sowie und auf der Kegelbahn Hennemann ausgetragen. 247 Kegler und Keglerinnen beteiligten sich am Wettbewerb.

Das höchste Einzelergebnis schaffte Detlef Eidecker mit 188 Holz auf der Kegelbahn Deitermann zwei und das höchste Einzelergebnis der Damen Marion Höhne mit 158 Holz auf der Kegelbahn Hennemann. Eine Rote Laterne bekam der Herrenclub „Voll in die Vollen“ überreicht, der das schlechteste Ergebnis erzielt hatte.

Die Siegerehrung begann Jörg Bäumer mit dem Hinweis auf den 2:0-Sieg des FC Schalke 04. Gemeinsam mit Karsten Wesp führte er die Siegerehrung durch, zu der er auch besonders die Schirmherrin Bürgermeisterin Martina Bünnigmann begrüßte. Jörg Bäumer bedankte sich bei den Gastwirten der Kegelbahnen und nicht zuletzt bei den Firmen die lukrative Preis für die Verlosung gestiftet hatten und auch bei allen Clubs, die wieder einmal an dieser Dorfmeisterschaft mitgemacht haben.

Insgesamt sind 115 000 Holz gefallen, 90 280 Holz bei den Herren und 24 446 Holz bei den Frauen.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Martina Bünnigmann betonte, dass diese Kegeldorfmeisterschaft wieder beweise, das sie ihren Stellenwert nicht verloren habe. Gemeinsam mit Jörg Bäumer und Karsten Wesp nahm sie unter dem Beifall die Siegerehrung vor und überreichte Pokale und Urkunden an die Besten. Geworfen wurden je 25 Holz in die Vollen auf den vier Bahnen.

Insgesamt waren die Verantwortlichen mit dem Verlauf der Dorfmeisterschaften gut zufrieden. Die Beteiligung der Clubs, besonders beim Abschluss, hätte aber besser sein können.

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