Ascheberg
„Ich liebe die OJA“

Freitag, 12.03.2010, 17:03 Uhr

Ascheberg - Frisch von der Uni wollte sie mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Diesen Wunsch erfüllte Uta Kerckhoff sich ab dem 1. März 2000 bei der Offenen Jugendarbeit Ascheberg ( OJA ). Zehn Jahre später hat sie ihren Schritt nicht bereut, im Gegenteil: „Ich liebe die OJA über alles und ich darf im tollsten Team der Welt arbeiten.“ Allerdings fährt sie genau zum Zehnjährigen ihren Einsatz in Ascheberg zurück. Statt bisher 32,5 ist sie nur noch 15 Stunden an der Lüdinghauser Straße aktiv. Mit zehn Wochenstunden arbeitet sie bei Frauen e.V. in Coesfeld . Und die übrige Zeit investiert Uta Kerckhoff in die Fortbildung. Seit einem Jahr läuft die traumapsychologische Ausbildung, Ende April startet eine dreijährige Weiterbildung zur systemischen Therapeutin. Wohin sie diese Fortbildung führen wird, lässt die OJA-Mitarbeiterin offen. „Mein Traumjob wäre es, im Mädchenkrisenhaus Münster zu arbeiten“, strebt sie mittelfristig den Sprung von der Jugendarbeit in Richtung Therapie an.

Zehn Jahre OJA bedeuten für Uta Kerckhoff das Knüpfen von Netzen. Sie hat viel Zeit darin investiert, mit anderen Jugendzentren etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen. Das Projekt „Nein darf sein“ ist ein Beispiel und sie hofft, dass dafür auch 2010 noch Mittel bewilligt werden.

Uta Kerckhoff hat viele Ferienprogramme mitgestaltet und fast genauso viele Wochenendzeltlager geplant und betreut. „Die letzten Zeltlager waren alle schön. Die Kinder haben viel Spaß gehabt“, blickt sie zurück.

Zufrieden zurück blickt Uta Kerckhoff auf zehn OJA-Jahre auch, wenn sie berichtet, dass ein Besucher der ersten Generation später erklärt hatte, dass die OJA elementar in seinem Leben gewesen sei und maßgeblich zur geglückten Erziehung beigetragen habe: „Solch ein Dank sind Sternstunden.“

Die letzte Sternstunde liegt noch gar nicht so lange zurück: „Es ist einfach Wahnsinn, dass wir neue Räume haben. Darauf haben wir zehn Jahre hingearbeitet.“

Öffentlichkeits- und Büroarbeit hat Uta Kerckhoff ihren Kollegen gerne abgenommen. Auf dem Feld will sie weiter aktiv bleiben. Und dann natürlich helfen, die neuen Räume zu nutzen. Die offene Jugendarbeit Ascheberg bricht aktuell schließlich zu neuen Ufern auf.

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