Ascheberg
Schulverbund folgt spannender Probezeit

Dienstag, 29.06.2010, 23:06 Uhr

Ascheberg - „Jetzt kommen Sie hier nicht mehr weg und wir freuen uns darüber.“ Gabriele Maier , Konrektorin an der Lambertusschule Ascheberg, sprach dem Kollegium aus der Seele. Nach zweijähriger Probezeit erhielt Charlotte Bücker gestern von Schulrat Ulrich Fischer ihre Ernennungsurkunde als Leiterin der Lambertusschule Ascheberg.

Der Vertreter des Schulamtes im Kreis Coesfeld berichtete, dass es nicht einfach sei, Schulleiter zu finden. Deswegen sei man damals auch über die Bewerbung von Charlotte Bücker froh gewesen. „Die Schulkonferenz hatte keine wirkliche Auswahl“, blickte die Schulleiterin selbst zwei Jahre zurück. Sie gewährte dem Kollegium einen Einblick in ihre damalige Gemütsverfassung: „Ich habe mich oft wie in einem luftleeren Raum gefühlt. Aber es gab immer jemanden, der mir geholfen hat.“ Deswegen kam sie auch zu dem Fazit, dass die Lambertusschule ein Ort ist, „wo sich eine Schulleiterin wohl fühlen kann. Ich bin jeden Morgen gerne zur Schule gefahren.“

Fischer und Maier erinnerten daran, dass es nicht nur das Einarbeiten an der Lambertusschule gewesen sei, was die Schulleiterin zu leisten gehabt habe. „Es war ein großer Spagat die Davensberger Grundschule und die Lambertusschule gemeinsam zu leiten. Sie haben das gut gemeistert“, lobte Gabriele Maier ihre Chefin. Der Spagat ist mit dem Schulverbund Geschichte. „Der Weg dorthin hat Kraft gekostet“, blickte Charlotte Bücker auf die vergangenen Wochen mit vielen Infoabenden und politischen Diskussionen zurück. Das Ergebnis war gestern Morgen im Lehrerzimmer schon sichtbar: Dort saßen die Lehrerinnen und Lehrer beider Grundschulen am Tisch, ab dem neuen Schuljahr bilden sie das Kollegium der Lambertusschule Ascheberg/ Davensberg . Charlotte Bücker dankte dem scheidenden Schulrat Fischer schon einmal für eine ordentliche Ausstattung zum Start des Schulverbundes. Er wünschte ihr ein gutes Händchen beim Zuteilen der Lehrer an die Schulen. In einem Punkt hatten beide bisherigen Kollegien die gleiche Idee, sie schenkten der Schulleiterin zur Ernennung gleichfarbene Rosen, eine Große kam aus Ascheberg, eine Kleine aus Davensberg.

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