Ascheberg
Mehr Tempo am Kirchplatz

Mittwoch, 08.09.2010, 17:09 Uhr

Ascheberg - „Man sollte im Leben immer versuchen, klüger zu werden.“ Ludger Wobbe ( CDU ), Vorsitzender des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses der Gemeinde Ascheberg reagiert höchst gereizt: „Was rund um den Brandschutz bei der OJA passiert ist höchst ärgerlich. Das kostet nachher wieder Tausende von Euros!“

Aufgeworfen hatte das Thema Jochen Wissmann (FDP) mit einer Anfrage, ob die Gemeinde beteiligt sei und der OJA helfe, die Dinge zu regeln. Denn bisher dürfen in den neuen Räumen an der Lüdinghauser Straße nicht mehr als 25 Personen abwesend sein. Beantwortet wurden Fragen und Kritik nicht, denn das sei nicht Sache seines Fachbereichs, bemerkte Bauamtsleiter Klaus van Roje.

Druck machte auch Dietmar Panske (CDU). Er zeigte sich erfreut, dass die Gemeinde Ascheberg nun Besitzer der Altenbegegnungsstätte am Kirchplatz ist (WN berichteten exklusiv). Nun müsse das Thema zügig angegangen werden. Die Frage, ob es einen konkreten Zeitplan gebe, verneinte Bauamtsleiter Klaus van Roje. Die Begegnungsstätte gehöre zu einem größeren Bereich, für den Fördermittel beantragt worden seien. „Wir werden noch einmal nachfragen“, versprach van Roje die Geldgeber befragen zu wollen. Was mit der Begegnungsstätte geschehe, hänge von der gesamten Gestaltung ab. „Wir möchten hier nicht ein zweites Objekt am Kirchplatz haben, bei dem die Diskussion unglaublich lange dauert und möchten bald wissen, was passiert“, erklärte Panske.

Elmar Hammwöhner (SPD) bemerkte, dass es nicht nur in Ascheberg alte Objekte gebe, um die man sich kümmern müsse. Er nannte aus Herbern den Komplex des früheren Cafè Homann und das ehemalige Haus Bathe an der Ecke Süd-/Bergstraße: „Die Herberner haben den Eindruck, dass diese Dinge in Ascheberg schnell geregelt werden, während die Verwaltung Herbern vergisst.“

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