Ascheberg
Grüne wollen in Ascheberg Fuß fassen

Freitag, 01.10.2010, 12:10 Uhr

Ascheberg - In Zukunft wird neben CDU , SPD , FDP und UWG vielleicht auch ein grüner Ortsverein in den Gemeinden auf Stimmenfang gehen. Diese Absicht untermauerte der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen bei einem Informationsabend in der Gaststätte Frenking. Um das generelle Interesse nach einem grünen Politik-Einfluss in Ascheberg, Herbern und Davensberg abzufragen, hatten die Kreisvertreter der Partei eingeladen. Die Resonanz war allerdings gering.

„Bei Bundestags- und Landtagswahlen konnten die Grünen in dieser Gemeinde immer gute Ergebnisse erzielen - vielleicht passiert das gleiche in Zukunft auch auf kommunaler Ebene“, so der Kreissprecher der Grünen für Coesfeld, Richard Dammann .

Die Info-Veranstaltung wurde auch von Vertretern der anderen Parteien besucht. „Vor 20 Jahren haben es die Grünen in Ascheberg schon einmal versucht - mal gucken ob das jetzt besser klappt“, so ein UWG-Mitglied. Neben Informationen über die generellen kommunalpolitischen Themen der Grünen von Seiten der Kreissprecher klärten die Ascheberger Bürger die Partei-Vertreter im Gegenzug über aktuelle Probleme und Vorgänge in der Gemeinde auf. Neben Nahverkehr und Straßenbau wurde auch über die örtliche Energie-Politik und die Freizeit-Möglichkeiten für Jugendliche diskutiert. „Die Arbeit eines Ortsvereins hängt ganz klar mit den Interessen und dem Engagement der jeweiligen Mitglieder zusammen - sei es Landwirtschaft, Kirche oder Jugendarbeit“; so die Kreissprecherin Jutta Bergmoser.

„Nach dem Wahlmarathon in der letzten Zeit haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, nun auch in Ascheberg aktiv zu werden“, erklärt der Geschäftsführer der Grünen in Coesfeld, Meinolf Sellerberg. „Und nach dem Austausch mit den Bürgern können wir sagen, dass in dieser Gemeinde grüne Gedankenanstöße wertvoll seien könnten “, so Sellerberg.

Für die Zukunft plane man nun weitere Informations-Veranstaltungen in Ascheberg, Herbern und Davensberg.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/155601?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F697477%2F697486%2F
Öko-Schlamassel durch Schlamm?
David Wehmeyer (2.v.r.) und Lukas Klatt (r.) haben ihr „Riverboat“ zu Wasser gelassen und einen kleinen Teil des Aasees unter die Lupe genommen. Die städtischen Mitarbeiter (v l.) Sonja Kramer, Berthold Reloe und Lutz Hirschmann erhoffen sich Aufschlüsse über den Untergrund des Sees bei der großen Messung im März.
Nachrichten-Ticker