Ascheberg
Traumhaft schöne Königsjagd

Montag, 04.10.2010, 16:10 Uhr

Ascheberg - Das Wetter war traumhaft, die Beteiligung noch besser. Es schien als hätten viele am Wochenende nur ein Ziel gehabt: den Rasenplatz an der Nordkirchener Straße . Denn dort fand das dritte Kubb-Turnier, ausgerichtet vom Kolping-Kubb-Team Ascheberg, statt.

Pünktlich um 11 Uhr wurde die Jagd auf den König eröffnet. Denn darum dreht es sich bei diesem altgrönländischen Geschicklichkeitsspiel, das sich vor allem in Schweden und Norwegen größter Beliebtheit erfreut und hierzulande vielen auch als Wikingerschach bekannt ist. Das Spiel symbolisiert praktisch eine Schlacht, in der zwei Gruppen um den König kämpfen. „Der König liegt“ verkündete Moderator Akadiusz Speemann dann auch schon kurz nach Spielbeginn.

34 Mannschaften von nah und fern waren angetreten und kämpften sich zunächst durch die Vorrunden. Nicht verbissen ehrgeizig, dafür aber mit ganz viel Spaß an der Freud.

Auch die „Wilden Hummeln“ waren dabei. Natürlich hatte dieses Ascheberger Team eine Mission: Das muntere Quartett wollte seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Das allerdings gelang ihnen nicht. Denn der Wanderpokal ging nach Schöppingen ins Regal der „Woodsniper“, die ihre Nase ganz vorn hatten. Dicht gefolgt vom Team „Bastu Vänner“ und der Nordkircherner Truppe „Die Weyheweger“, die übrigens gleich drei Mannschaften stellten. Doch Krokodilstränen flossen deshalb nicht. Im Gegenteil. „Dabei sein ist alles“, lautete das Credo.

So mancher hatte vorher noch fleißig geübt. Schaden kann es ja nicht, denn das nächste Turnier steht im kommenden Jahr an. Erst einmal aber klingen die Erinnerung an eine traumhafte Veranstaltung nach. Nicht zuletzt dank der hervorragenden Organisation, die die Kolpingsfamilie Ascheberg an den Tag gelegt hatte.

Der Verein hatte an die Gaumenfreuden ebenso gedacht, wie an Stellwände für allerlei Listen, so dass jeder mühelos den Stand der Dinge nachvollziehen konnte. Jung und Alt genossen einen unbeschwerten Tag, und so mancher erregte dabei Aufsehen. So wie unter anderem die Truppen „No Name“, „Königliche Würstchen“ oder das Kolpingteam selber. Denn so mancher kam in einem nicht alltäglichen Outfit daher. Vor allem die Kopfbedeckungen sorgten für so einige Lacher.

„Es ist schon sagenhaft, wie sich dieses Turnier entwickelt hat“, freute sich Organisator Karl Mangels vom Ascheberger Kolping Kubb Team. Denn in der Tat kann hier eine kometenhafte Steigerung festgestellt werden.

Traten 2008 beim ersten Turnier gerade einmal vier Mannschaften gegeneinander an, so waren es im vergangenen Jahr schon 28 Teams. „Und jetzt gibt es noch eine Steigerung, 34 Mannschaften“, war Mangels mehr als zufrieden. Ihm geht es vor allem um eines: „Wir wollen dieses Spiel, das alle Generationen spielen können, einfach nur verbreiten, und das klappt.“ Mission gelungen, bleibt da nur noch zu sagen.

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