Ascheberg
Nächtliche Suche: Vermisster kehrt mittags zurück

Dienstag, 11.01.2011, 13:01 Uhr

AscheBerg - Einsatzkräfte von drei Löschzügen der Feuerwehr und die Polizei suchten in der Nacht zu Dienstag nach einem Bewohner der Außenwohngruppe des Sozialwerkes St. Georg. Noch bevor am Tag erneute Maßnahmen der Polizei eingeleitet wurden, meldete sich der 30-Jährige gegen 12 Uhr wohlbehalten zurück, ergab die Anfrage beim Sozialwerk.

Am Abend war vom Nachtdienst festgestellt worden, dass sich der Bewohner nicht in seinen Räumlichkeiten befand. Gegen 22.30 Uhr wurde die Person bei der Polizei als vermisst gemeldet. Die Löschzüge Ascheberg und Davensberg rückten kurz vor Mitternacht aus.

Zwischendurch war die Befürchtung aufgekommen, der junge Mann sei in den Angelteich auf dem Geländes St.-Georg-Bauernhofes eingebrochen. „Ja, das sah so aus“, bestätigte der Ascheberger Löschzugführer Reinhard Poppe den WN. Die Wehrleute suchten die Eisdecke mit der Wärmebildkamera ab - ohne Erfolg. In der Mitte des Gewässers war ein Riss von etwa einem Meter Durchmesser aufgefallen, dort, so schien es, war die Eisdecke dünner und später wieder zugefroren.

Die Kameraden vom Löschzug Senden, die über ein Schlauchboot verfügen, wurden alarmiert. Während die sechs Kollegen der Stevergemeinde, durch das Boot gesichert, die Eisdecke durchleuchteten, durchkämmten die anderen Kräfte die nähere Umgebung. Die nächtliche Großaktion wurde gegen 1.30 Uhr abgebrochen.

Der 30-Jährige, der nicht unter dem Einfluss von Medikamenten steht und als zuverlässig gilt, hatte die Nacht in Essen verbracht und war am Vormittag mit dem Zug nach Ascheberg zurückgekehrt.

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