Gemeinde Ascheberg lobt mit sachkundigen Partnern einen literarischen Wettbewerb mit Workshop aus
Dem Autoren-Nachwuchs eine Chance

Ascheberg -

Von der einfachen Idee zum vernetzten Projekt: Die Gemeinde Ascheberg schreibt mit sachkundigen Partnern den Literarischen Wettbewerb „Haltlose Prosa“ für Nachwuchsautoren von 16 bis 24 Jahren aus. Eine Fachjury wird die 13 interessantesten Bewerbungen auswählen. Ihre Autoren sind vom 23. bis 27. Oktober zu einem Schreibworkshop mit namhaften Schriftstellern in der Gemeinde zu Gast.

Mittwoch, 14.03.2012, 22:03 Uhr

Gemeinde Ascheberg lobt mit sachkundigen Partnern einen literarischen Wettbewerb mit Workshop aus : Dem Autoren-Nachwuchs eine Chance
Bürgermeister Dr. Bert Risthaus, Foto: hbm

Von der einfachen Idee zum vernetzten Projekt: Die Gemeinde Ascheberg schreibt mit sachkundigen Partnern den Literarischen Wettbewerb „Haltlose Prosa“ für Nachwuchsautoren von 16 bis 24 Jahren aus. Eine Fachjury wird die 13 interessantesten Bewerbungen auswählen. Ihre Autoren sind vom 23. bis 27. Oktober zu einem Schreibworkshop mit namhaften Schriftstellern in der Gemeinde zu Gast.

„Das Profil Sprache von der neuen Schule in die Gemeinde zu spiegeln, war der Anstoß“, informierte Bürgermeister Dr. Bert Risthaus gestern bei einer Pressekonferenz. Melanie Wiebusch , Geschäftsführerin von Ascheberg Marketing, strickte die Idee weiter, weil die Gemeinde neben der Profilschule auch „namhafte Autoren vorzuweisen hat“. Jutta Richter und Oliver Uschmann waren leicht für die Idee zu gewinnen. Sie leiten mit Ralf Thenior, der eine Lebensphase ebenfalls in der Gemeinde verbracht hat, und Thomas Pletzinger aus Münster die Schreibwerkstatt der Wettbewerbssieger im Oktober.

„Haltlose Prosa“ ist als Projekt eingebunden in das Netzwerk „Literaturland Westfalen “ (lila we). „Es wird das erste offizielle Projekt in der Reihe sein. Die neue Allianz, die sich dort zusammengefunden hat, ist überzeugt, dass der Wettbewerb funktioniert. Besonders wichtig ist uns der Brückenschlag von der Region in den deutschsprachigen Raum“, berichtete Heiner Remmert vom Westfälisches Literaturbüro Unna. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wie die Ausschreibung möglichst breit gestreut und doch gezielt verbreitet wird, gehört zum Know How, dass Dr. Susanne Schulte von der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit eingebracht hat. „Wir waren die geborenen Partner“, stand das Mitmachen für sie nicht in Frage. Positiv wertet die Fachfrau, dass am Ende keine Geldpreise, sondern ein Workshop stehen: „Das ist kein Tropfen auf den heißen Stein. Der Workshop bringt Mehrwert.“ Das sich über das Kulturbüro Münsterland auch das Land NRW beteiligt, erklärte Silke Althoff mit zwei Aspekten: „Das Projekt ist ausgewählt worden, weil gut regional vernetzt ist und über die Region ausstrahlt.“

Im Workshop, so Melanie Wiebusch, wird der ausgewählte Autoren-Nachwuchs zwei Tage Zeit haben, um in Ruhe mit den arrivierten Schriftstellern an den eigenen Texten zu arbeiten. Die Werke werden aber auch in öffentlichen Preisträgerlesungen in der Region vorgestellt. Hier sind mit dem Gymnasium Mariengarden in Borken-Burlo, dem “aktuellen forum“ der Volkshochschule Ahaus und dem Förderverein Haus Siekmann aus Sendenhorst schon drei weitere Partner im Boot. Lesungen wird es aber auch in Ascheberger Gaststätten und den Schulen geben, An dieser Stelle ist der Kunst- und Kulturverein Ascheberg, Davensberg und Herbern (Kukaduh) eingebunden.

Die Profilschule arbeitet übrigens an einem Lyrikzirkus. Er soll in die Auftaktveranstaltung des „Literaturlandes Westfalen“ am 12. September im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen eingebunden werden.

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