Pfarrgemeinderat St. Benedikt geht in Freckenhorst in Klausur
Konzeptpapier für die Fusion

Herbern -

Der Pfarrgemeinderat von St. Benedikt hat bei seiner Klausurtagung in der Landvolkshochschule in Freckenhorst ein Konzeptpapier erarbeitet. Es beschreibt, war aus Sicht der Herberner Pfarrgemeinde in den Pastoralplan einer zusammengeführten Kirchengemeinde einfließen soll.

Dienstag, 06.03.2012, 17:03 Uhr

Fünf Hauptthemen wurden unter der Regie von Doris Wesselmann erarbeitet:

Lokale Kirchenentwicklung hieß das Stichwort und befasste sich insbesondere mit der Präsenz der Kirche Herbern . Das Pfarrbüro vor Ort als zentraler Punkt der Kirchengemeinde, sowie das Vorhandensein einer hauptamtlichen Person als Gesicht der Kirche vor Ort standen bei diesem Thema ganz oben auf der Liste.

Beim Thema Glaubenserweiterung- und vertiefung favorisierten die Teilnehmer, zu denen auch Pastor Rudolf Kruse und Pater Heinz Klapsing zählten, das Aufgreifen von Glaubenskursen, die projektartig gestaltet, sich gesellschaftlicher Reizthemen annehmen.  Beispielsweise könnte sich ein solcher Themenabend mit den christlichen Werten im gesellschaftlichen oder politischen Leben befassen.

Auf die Verbindung von Liturgie und Leben ging der dritte Themenblock ein, in dem die Stärkung der liturgisch tätigen Ehrenamtlichen und der Neugestaltung der Liturgie in einer künftig zusammengeführten Gemeinde betrachtet wurden.

Ein weiteres Thema war die intensive Qualifizierung von Ehrenamtlichen innerhalb einer fusionierten Kirchengemeinde, um den künftigen und absehbaren Veränderungen zu begegnen.

Beim letzten Themenpunkt ging es um den etwas spröden Begriff der missionarischen Konkretisierung. Vielleicht lässt sich dieser besser mit folgender Frage klären: „Wo wird in unserer Gemeinde die Kirche konkret?“  Die Klausurteilnehmer sprachen sich hierbei für eine stärkere Vernetzung kirchlich getragener Einrichtungen aus, wodurch der Grad der Präsenz der Kirche deutlich gemacht werden soll. 

Einhellig ist zwar die Offenheit für neue Ausformungen sakramentaler Handlungen, wie die Taufe oder die Bestattung, einig waren sich alle Gemeindevertreter jedoch über die Einhaltung einer verbindlichen liturgischen Form.

Das bisher Erarbeitete wird in die im September dieses Jahres beginnenden Fusionsgespräche auf Pfarreienebene einfließen. Pfarrer Kruse und Pater Klapsing riefen die Teilnehmer auf, sich zeitig auf den Weg zu machen, das Erarbeitete umzusetzen.

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