Carolyn Lindemann ist Hunde-Osteopathin
Die Hunde-Flüsterin

Ascheberg -

Carolyn Lindemann kann Hundehaltern helfen, wenn die sich keinen Reim darauf machen können, weshalb sich der Vierbeiner auffällig verhält. Die gelernte Physiotherapeutin hat auch eine Ausbildung als Hundeosteopathin absolviert.

Dienstag, 24.04.2012, 12:04 Uhr

Carolyn Lindemann ist Hunde-Osteopathin : Die Hunde-Flüsterin
Zum Schnuppern: Carolyn Lindemann versucht als Hundeosteopathin genau zu verstehen, was die Vierbeiner empfinden. Foto: tani

. Sie ist gerade einmal 25 Jahre alt und hat schon zwei Ausbildungen absolviert: Carolyn Lindemann . Zwei Ausbildungen allerdings, die irgendwie miteinander verknüpft sind. Denn die gelernte Physiotherapeuten hat vor zwei Jahren auch noch eine Ausbildung zur Hundeosteopathin abgeschlossen.

„Da ich tagtäglich in meinem Beruf als Physiotherapeutin mit Bewegung zu tun habe, habe ich speziell für Bewegungsabläufe ein Auge entwickelt“, erklärt die Lüdinghausenerin. Für sie war es somit kein Problem, auch die kleinste Ungereimtheit beim Hund mit dem Auge wahrzunehmen.

Auf die Hundeosteopathie ist sie erst nach detaillierter Recherche gekommen. „Osteopathie für Pferde ist im tierischen Bereich die gängigere Variante, da sie ebenso wie beim Menschen oft zum Einsatz kommt. Ich wollte etwas mit Tieren machen“, so Lindemann, die selbst von Kindesbeinen an Hunde hat. Als sie dann die Hundeosteopathie als relativ neuen Ausbildungszweig entdeckte, war sie fasziniert: „Da kann man so viel machen, Hunde halten immer tapfer durch, klagen nie und Mensch wundert sich manchmal über ein bestimmtes Verhalten was der Vierbeiner an den Tag legt.“ Dass er das macht, weil er vielleicht Schmerzen hat, ist für den Zweibeiner auf den ersten Blick nicht ersichtlich.

Am Freitag (27. April) bietet Lindemann für interessierte Hundebesitzer die Möglichkeit, ihr Arbeitsfeld näher kennenzulernen. Denn dann referiert sie theoretisch und praktisch um 19 Uhr zum Thema Hundeosteopathie in der Hundeschule Kehrmann.

Dabei stellt sie das breite Spektrum der Osteopathie vor und zeigt auch Behandlungsansätze auf. Die ganzheitliche Therapieform hat sich beispielsweise bei Störungen im Cranio Sacralen System oder im Bewegungsapparat bewehrt und kommt unter anderem zum Einsatz bei Rückensteifheit und -schmerzen oder Bewegungsänderungen wie Passgang oder Zehenschleifen.

Auch neurologische Störungen können erfolgreich behandelt werden. „Das Gebiet ist breitgefächert, man kann durch Ertasten Störungen feststellen, die für das Auge noch gar nicht sichtbar sind“, erklärt die Fachfrau. Das entscheidende bei einer solchen Behandlung: „Die Osteopathie regt den Körper zu Selbstheilung an.“

Einen weiteren positiven Effekt, den auch Studien belegen, konnte Carolyn Lindemann in den Verhaltensweisen beobachten. „So hat sich das Aggressionsverhalten gegenüber anderen Hunden nach der Behandlung verbessert. Häufig hat das eine ganz einfache Ursache: Blockaden im Wirbelsäulenbereich, die dann Schmerzen durch Fehlhaltung nach sich ziehen können. Ein Hund reagiert dann oft abweisend oder aggressiv auf Artgenossen. Aus Selbstschutz, um auf diese Weise Schmerzen zu vermeiden, die beispielsweise beim gemeinsamen Toben entstehen könnten.“

Info: Anmeldungen zum kostenlosen Vortrag sind bis zum 26. April erforderlich unter Telefon 0 25 93/7200 oder per Mail an Kehrmann@vr-web.de. Sollte nach dem Vortrag das Interesse groß sein, besteht die Möglichkeit einer Fortführung in Kursform 

| www.HOP-lindemann.de

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