Kolpingspielschar zieht Bilanz
Laiendarsteller: 4000 Euro für den guten Zweck

Ascheberg -

Ausverkaufte Vorstellungen und sogar noch eine Zugabe – die Kolpingspielschar blickt auf eine erfolgreiche Theatersaison zurück. Der Erlös kommt guten Zwecken zugute.

Donnerstag, 19.04.2012, 13:04 Uhr

Kolpingspielschar zieht Bilanz : Laiendarsteller: 4000 Euro für den guten Zweck
Mit vereinten Kräften: Hanne Rehr, Bärbel Vorrink und Silvia Naber (v.l.) gehören mit zum neuen Vorstandsgremium der Kolpingspielschar. Foto: tani

Das Jahr ist für die Kolpingspielschar mehr als erfolgreich gestartet. Die Theatersaison war ein Riesenerfolg. Nicht nur, dass alle Vorstellungen ausverkauft waren, die Spielleute legten sogar noch eine Sonderschicht ein und gaben eine Zusatzvorstellung. Ein ganz besonderes Highlight, auf das die Kolpingspielschar im Rahmen ihrer Generalversammlung am Mittwochabend im Pfarrheim St. Lambertus zurückblickte, war sicherlich der Besuch der Autorin des Stückes „Met Bessem, Hiärt un graute Schnut“, Christa Bitzer . Und da die Ascheberger Schauspieler bei der Gelegenheit einen Gegenbesuch im Westerwald versprachen, machten sie nun auch gleich „Nägel mit Köppen“ und planen diesen für November.

Doch auch Änderungen standen am Mittwochabend auf der Tagesordnung. Der langjährige Theaterintendant Max Olbrich , bei dem bislang sämtliche Fäden zusammenliefen und der sich um alles rund um die Kolpingspielschar kümmerte, will kürzer treten.

Also hieß es Aufgabenteilung. Das was bislang Allrounder Max Olbrich im Alleingang federführend managte, teilen sich nun fünf Leute. Hanne Rehr führt Regie, Tönne Willige ist für die Kasse zuständig, Franz-Josef Nientied übernimmt die Federführung beim Bühnenaufbau, Silvia Naber kümmert sich um die gesamte Terminplanung und Bärbel Vorrink hat den Part der Pressesprecherin und den Schriftkram inne. Somit gibt es ab sofort fünf Ansprechpartner rund um das Theatergeschehen und die Spielschar.

„Eine prima Lösung“, brachte es Kolping-Vorstandssprecher Martin „Boat“ Weiß auf den Punkt, und auch alle anderen befanden diese Lösung für gut. „Schließlich sind wir alle berufstätig. Das, was Max da alles alleine geleistet hat, könnte einer alleine von uns gar nicht abdecken“, sprach Bärbel Vorrink ihren Kollegen aus der Seele.

Die Rückschau zeigte: Es war ein mehr als turbulentes Jahr für die Spielschar. Neun Leseabende, 21 Bühnenproben bis zur Generalversammlung – „so viel wie noch nie haben wir da investiert“, lautete das Resultat.

Aber die Mühen wurden mit Erfolg belohnt. Und an diesem Erfolg wollen die Spielleute andere teilhaben lassen. Denn sie spielten 4000 Euro ein, die sie am 2. Mai um 19.30 Uhr im Pfarrheim an diverse heimische Institutionen spenden wollen.

Für die Akteure geht es nach dem Sommer weiter. Ein neues Stück ist bereits in Planung. „Im Herbst starten wir dann mit den Leseabenden“, so Vorrink.

Vorher jedoch treffen sich alle bereits am 19. August. Denn da steht das diesjährige Sommerfest der Ascheberger Kolpingspielschar an, und das verspricht, unterhaltsam zu werden. Denn unter anderem ist ein gemeinsamer Besuch auf der Swin-Golf-Anlage in Davensberg geplant.

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