Carmen Irmen aus Davensberg hat einen Lehrgang zur Waldpädagogin erfolgreich abgeschlossen
Fachfrau mit Zertifikat

Ascheberg -

Sie hat mit den Helfern des Hegerings Ascheberg schon einigen 100 Kindern die Natur näher gebracht. Carmen Irmen ist die Mutter der Waldjugendspiele in Davensberg. Was bei Aufbau und Inhalt der Runde offensichtlich ist, hat die Davensbergerin nun schwarz auf weiß: Sie versteht es, Kindern die Natur näher zu bringen, seit dem Wochenende ist sie zertifizierte Waldpädagogin.

Mittwoch, 03.10.2012, 12:10 Uhr

Angeboten wird der bundesweit anerkannte Lehrgang Waldpädagogik von „Wald und Holz NRW “ und der Natur- und Umweltschutzakademie NRW.

„Wir waren 20 Teilnehmer. Jeweils ein Drittel kam ungefähr aus dem Bereich der Förster, der Pädagogen und der Ehrenamtlichen“, berichtet Carmen Irmen , die zu den Menschen gehörte, die anderen die Natur ehrenamtlich näher bringen möchten. Das Wissen kommt ihr auch beruflich als Tagesmutter der Forsthausknirpse zugute. Exkursionen in die Natur gehören für die Steppkes zum Alltag.

Beim Lehrgang mussten 20 Seminartage absolviert werden. Zum Start gab es das Modul „Ökologische und forstliche Grundlagen“, weiter ging es mit pädagogischen, rechtlichen und organisatorischen Inhalten. In den Modulen Waldwissen und Pädagogik wurde Grundwissen vertieft.

Es folgte eine Praktikumseinheit von mindestens 40 Stunden. Sie dient dazu, die erworbenen Fähigkeiten im waldpädagogischen Alltag anerkannter Umweltbildungseinrichtungen zu trainieren und zu reflektieren. „Ich war vorwiegend am Wochenende unterwegs, andere haben das in einer Woche absolviert“, beschreibt Irmen den Aufwand hinter dem Praktikum.

Nach der schriftlichen Prüfung stand vergangene Woche der praktische Teil an. Ihn absolvierte die Davensbergerin mit der dritten Klasse der Lambertusschule Davensberg . Eine Referendariatsstunde musste vorbereitet und durchgeführt werden. Carmen Irmen stellte sie unter das Motto: „Wald = viele Bäume oder doch mehr?“ Zuerst musste bei einem Waldspaziergang nach versteckten Dingen Ausschau gehalten werden. Dann galt es den Bezug der Fundstücke zum Wald zu erläutern. Danach wurden Bäume im Wortsinn begriffen, den Wald mit Hilfe von Spiegel auf den Kopf zu stellen, die Wohnung des Buntspechtes zu finden und zum Abschluss wurde eine Adlerhorst für unsere Abschluss-Runde gebaut.

Das spannende Erlebnis für die Kinder gefiel auch den Prüfern, so dass die Davensbergerin sich nun zertifizierte Waldpädagogin nennen darf.

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