SuB-Band spielt Weihnachtslieder
Die Herdmanns „stören“ beim Weihnachtskonzert

Ascheberg -

„Ihr dürft essen, ihr dürft trinken, ihr dürft eurem Nachbarn zu prosten und zwischendurch uns kräftig Applaus geben“, erklärte Manfred Hölscher von der Sub-Band, der durch das Programm führte.

Montag, 17.12.2012, 20:12 Uhr

Die SuB-Band spielte Weihnachtsklassiker aus Deutschland und der Welt. Dabei lud sie zum Mitsingen ein.
Die SuB-Band spielte Weihnachtsklassiker aus Deutschland und der Welt. Dabei lud sie zum Mitsingen ein. Foto: jwz

Das „etwas andere Weihnachtskonzert “ der SuB-Band brachte wie „alle Jahre wieder“ Stimmung und Begeisterung. Anders? „Ihr dürft essen, ihr dürft trinken, ihr dürft eurem Nachbarn zu prosten und zwischendurch uns kräftig Applaus geben“, erklärte Manfred Hölscher von der Sub-Band, der durch das Programm führte. Aufgrund des starken Andrangs im vergangenen Jahr war noch ein Extra-Zelt an Frenkings Festscheune angebaut worden, damit alle Gäste Platz fanden.

Neben dem Zelt gab es noch eine zweite Neuheit bei dem Weihnachtskonzert. Die SuB-Band hatte für alle Singwütigen eine „Lieder-Phibel“ bereitgelegt. „Man muss nicht singen, aber man sollte“, erklärte Manfred Hölscher und weiter, „auf der ersten Seite ist auch direkt der Weihnachtshit 2012 ‚alle Jahre wieder‘.“ So spielte die SuB-Band unterstützt vom begeisterten Publikum viele Weihnachtslieder . Brunhilde Dicke aus Hagen erzählte: „Wir sind das vierte Mal hier. Das Konzert ist immer locker und lustig.“

Neben den deutschen Weihnachtsklassikern spielte die SuB-Band auch englische Weihnachtshits wie „Rudolf the Red Nosed Reindeer“ oder „Winter Wonderland“ und Rock- und Popsongs wie „Tuba Smarties“.

Außerdem las Reinhard Bourichter seine Geschichte „ein Hochgefühl“ vor, mit dem er bei dem Wettbewerb „ Ascheberg schreibt“ von Ascheberg den zweiten Platz belegt hatte. Der Text handelt von der jährlichen Aktion der Band nach der Weihnachtsmesse auf dem Kirchturm Weihnachtslieder zu spielen. Natürlich gab die SuB-Band dann auch eine Kostprobe hiervon.

Das Konzert war wie die Jahre zuvor in drei Teile geteilt. Der erste und der dritte Teil wurden von der SuB-Band bestritten. Im zweiten Teil des Konzerts brachte der Kegelklub „Inne Uhr“ mit dem Stück „Hilfe die Herdmanns kommen“ ein „etwas anders Krippenspiel“ passend zum „etwas anderen Weihnachtskonzert“ auf die Bühne. Ulrike Schlottbohm hatte das Stück um die verwahrlosten Kinder der Familie Herdmann, die der Schrecken der Kleinstadt, in der sie leben, sind, mit den Schauspielern eingeübt.

In dem Stück reißen die Herdmanns die Rollen in einem Krippenspiel an sich und interpretieren diese ganz neu. So brachten zum Beispiel die heiligen drei Könige nicht Gold, Weihrauch und Myrrhe sondern unter anderem eine große Dose „Riesen-Bockwürste“.

Da für das Konzert kein Eintritt gezahlt werden musste, lies die SuB-Band den Hut herumgehen. Das gesammelte Geld von 888,80 Euro wurde direkt an Claudia Weber vom Verein „Diagnose ALS was nun“ weitergegeben. Der Verein unterstützt Betroffene dieser Nervenkrankheit bei der Organisation von medizinischer, therapeutischer und sozialer Hilfe, klärt über die Krankheit auf, sammelt Informationen und gibt diese weiter.

Als gegen 21.30 Uhr das letzte Lied gespielt werden sollte, verlangte das Publikum noch eine Zugabe. Manfred Hölscher erklärte schmunzelnd: „Darauf waren wir nicht vorbereitet.“ Daher spielte die SuB-Band dann das, was sie als nördlichste Bayern-Band am besten können – beste Unterhaltung für die Fans der Lederhosen-Combo.

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