DRK ehrt Blutspende-Jubilare
Leben retten mit eigenem Lebenssaft

Ascheberg -

Das Ascheberger DRK ehrte verdiente Blutspender. Darunter waren mit Alfons Feldmann und Rainer Holtmann zwei Jubilare vertreten, die sich jeweils 125 Mal ihren Lebenssaft abzwacken ließen.

Donnerstag, 10.01.2013, 15:01 Uhr

Dank und Anerkennung für „Lebensretter“: Treue Blutspender wurden vom Ascheberger DRK geehrt.
Dank und Anerkennung für „Lebensretter“: Treue Blutspender wurden vom Ascheberger DRK geehrt. Foto: toe

Ausschließlich positive Stimmen waren am Mittwoch beim DRK in Ascheberg zu hören. Das Deutsche Rote Kreuz hatte alle Jubiläumsspender zum gemütlichen Abendessen eingeladen. Im Anschluss daran erhielten die Lebensretter ein kleines Dankeschön für ihre jahrelange Treue zum Blutspenden.

Etwas überrascht zeigten sich die Spender über das üppige Abendmahl. Die meisten hatten mit einem belegtem Brötchen gerechnet. Verwöhnt wurden sie jedoch mit einem warmen Zwei-Gänge-Menü.

Frisch gestärkt nahmen die Rekordspender ihre Anstecker entgegen. Wer wollte, konnte diesen gegen einen Anhänger umtauschen. „Frauen tragen ja häufig Ketten, da ist so ein Anhänger praktischer“, verrät Marianne Wüpping, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim DRK.

Worte des Dankes und einen Appell richtete der 1. Vorsitzender des DRK Ascheberg, Dieter Pape , an die Geehrten: „Erst einmal einen riesengroßen Dank für Ihre Treue. Und zweitens möchte ich Sie auffordern – reden Sie mit Ihren Bekannten, Verwandten und erwähnen nebenbei mal die Blutspende. Der ein oder andere wird dadurch sicherlich mal vorbei schauen.“

Ähnlich ging es auch Wolfgang Hesse, der für 25 Spenden geehrte wurde. „Vor einigen Jahren hat meine Frau mich auf das Thema Blutspende angesprochen, und da bin ich einfach mal mitgekommen.“ Seitdem geht Wolfgang Hesse regelmäßig. „Ich habe eine Sympathie entwickelt und bin dabei geblieben“, erzählt er weiter.

Eine besondere Ehre wurde Alfons Feldmann und Rainer Holtmann zuteil. Sie wurden für 125 Spenden geehrt. „Man muss bedenken, dass der Blutspendedienst hier in Ascheberg nur vier Mal im Jahre angeboten wird. Das bedeutet, es dauert ungefähr 31 Jahre, wenn man kontinuierlich Blut spendet“, zollte Dieter Pape den Rekordspender Respekt.

Rainer Holtmann hat eine ganz besondere Geschichte zu bieten: Er lässt sich seit 50 Jahren Blut abzwacken. „Damals habe ich bei der Germania Brauerei gearbeitet“, erinnert er sich der Jubilar: „Da bekamen wir für eine Spende einen Tag dienstfrei, so bin ich zur Spende gekommen.“

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