Neuer Radweg an der B 58
Mehr Sicherheit auf zwei Rädern

Ascheberg -

Die Radfahrsaison muss noch etwas warten, einen sicheren Radweg haben die Pedalritter aber schon im Dezember erhalten. Am Montag wurde die 600 000 Euro teure Baumaßnahme offiziell eingeweiht. Die separate Trasse verläuft entlang der B 58.

Dienstag, 15.01.2013, 09:01 Uhr

Symbolische Einweihung: Bert Risthaus und Dirk Griepenburg trennten das Flatterband durch. Unterstützt wurden sie von Vertretern des Landesbetriebs, der Gemeindeverwaltung und des Sozialwerkes St. Georg.
Symbolische Einweihung: Bert Risthaus und Dirk Griepenburg trennten das Flatterband durch. Unterstützt wurden sie von Vertretern des Landesbetriebs, der Gemeindeverwaltung und des Sozialwerkes St. Georg. Foto: di

Hinter dem bunten Flatterband lag eine weiße Fläche. Der Radweg an der B 58, der gestern von Bürgermeister Dr. Bert Risthaus und Dirk Griepenburg , Leiter der Regionalniederlassung Münsterland des Landesbetriebs Straßen-NRW , eröffnet wurde, war gar nicht zu erkennen. Der Weg werde aber noch geräumt und schon längst benutzt, beteuerte der Vertreter des Bauherrn.

Griepenburg sieht in dem Radweg, der bereits im Dezember fertiggestellt wurde, einen wichtigen Lückenschluss, obschon auf der direkten Route entlang der Bundesstraße 58 Richtung Drensteinfurt noch ein Abschnitt dieser Sicherheitszone für Zweiräder fehle.

Sowohl für Pättkesfahrer und Pedal-Touristen als auch besonders für Anlieger und Schüler ist der neue Radweg gedacht.

Griepenburg sieht aber auch einen Anstieg in der Gruppe der Fahrrad-Pendler, die selbst längere Distanzen zur Arbeit per Muskelkraft überwinden. Hohe Spritpreise, verbesserte Radtechnik, Umweltschutz und der Fitness-Gedanke – diese Faktoren befördern diese Entwicklung, auf die der neue Radweg reagiere, so der Vertreter des Landes.

Für alle Zweiradfahrer gilt, dass der abgetrennte Radweg die Sicherheit erhöht. Das sei bei einer Straße, die mit 12 000 Fahrzeugen täglich belastet sei, auch nötig, waren sich Griepenburg und Risthaus einig. Der Regionalleiter von Straßen-NRW betonte, dass ein Mehrzweckstreifen neben den Fahrbahnen für Radler nicht reicht.

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