Sportverein bietet 7652 Trainingsstunden im Jahr
SV Herbern dankt Gemeinde und Sponsoren

Herbern -

Wer bittet und fordert, muss auch einmal danke für das sagen, was er bekommt. Nach dieser Devise lud der SV Herbern jetzt Ratsvertreter, Verwaltung und Premium-Sponsoren in das Sportheim an der Werner Straße ein.

Montag, 22.04.2013, 18:04 Uhr

Der SV Herbern dankte Offiziellen der Gemeinde und Premium-Sponsoren bei einem Empfang im Sportheim.
Der SV Herbern dankte Offiziellen der Gemeinde und Premium-Sponsoren bei einem Empfang im Sportheim. Foto: hbm

Wer bittet und fordert, muss auch einmal danke für das sagen, was er bekommt. Nach dieser Devise lud der SV Herbern jetzt Ratsvertreter, Verwaltung und Premium-Sponsoren in das Sportheim an der Werner Straße ein. Bernhard Hörsting vom Beirat des Vereins hob bei seiner Begrüßung gleich das große Engagement für die Jugend aus dem Dorf hervor. Von den 1450 Mitgliedern seien 560 Schülerinnen und Schüler. Zudem nutzten Kindergärten und Schulen vermehrt den Kunstrasenplatz am Siepen ohne dass der Verein dafür ein Platzgeld erhalte.

Vorsitzender Werner Heitmann erläuterte den Gästen die Mitgliederzahlen und den Vereinsaufbau. Dazu hat der Verein ein umfangreiches Organigramm erstellt. Es ermöglicht einerseits, Aufgaben besser und in kleineren Häppchen zu verteilen. Andererseits zeigt es deutlich auf, was der Verein alles leistet. Stunde um Stunde ehrenamtlicher Arbeit und sportlichen Angebots wird hier dokumentiert. Heitmann rechnete den Gästen 7652 Trainingsstunden im Jahr vor. Oftmals werde das bei Kindern und Jugendlichen auch als Dienstleistung verstanden. „Mütter oder Väter planen die Zeit ein, um etwa einzukaufen“, machte Heitmann die doppelten Nutzen der Vereinsarbeit klar. Für den Vorsitzenden ist insgesamt klar: „Eine bessere Jugendbetreuung als den Sport gibt es nicht.“

Josef Reher berichtete als Geschäftsführer der Sportmarketing GbR über die Möglichkeiten für Sponsoren, sich mit unterschiedlichen Paketen beim SV Herbern zu engagieren. Die Zeiten des Mäzenatentums seien vorbei, befand Reher. Die Geldgeber erhielten etwas zurück, beispielsweise über Bandenwerbung – an der Werner Straße wurde sie 2011 erneuert – oder durch das Logo auf Vereinstrikots. „Unsere erste Mannschaft ist oft mit drei, vier Bildern in der Woche in den Zeitungen vertreten und jedes Mal ist der Sponsor mit im Bild, erklärte Reher. Er betonte, dass der Verein auf Vielfalt bei den Sponsoren setze. Reher schloss mit dem Hinweis, das der Verein aktuell einen Namensgeber für den Sportplatz an der Werner Straße sucht. Bei einem Häppchen-Buffet wurde das Gehörte weiter besprochen.

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