Akkordeonspielerinnen der Musikschule Ascheberg
Beim Konzert fallen die Sternschnuppen

Ascheberg -

Die Musikschülerinnen Katharina Grundel, Leia Betting und Alina Bröker spielen seit mehreren Jahren erfolgreich Akkordeon. Gerade haben sie einen Workshop mit hochkarätigen Lehrern und ein Konzert hinter sich. Die Anstrengung wurde mit viel Applaus belohnt.

Donnerstag, 26.09.2013, 17:09 Uhr

Katharina Grundel , Leia Betting und Alina Bröker spielen seit mehreren Jahren Akkordeon – und das, mittlerweile auch international, sehr erfolgreich. Freude am Instrument, Begabung und Fleiß sind einige Zutaten für den Erfolg. Aber der wichtigste Motor ist ein motivierender Lehrer, und den haben die drei in Ruslan Maximovski gefunden, Akkordeonlehrer der Musikschule Ascheberg . Er überrascht seine Schüler immer wieder mit „Appetithäppchen“, die in erreichbarer Ferne liegen und auf die mit Elan und Ausdauer hingearbeitet wird. Und er schafft es immer wieder, dass seine Schüler bleibende Eindrücke hinterlassen, heißt es in der Pressemitteilung.

„Wir haben euch in guter Erinnerung“ – so begrüßte die Veranstalterin des 2. Internationalen Akkordeonfestivals „akkordiade“ in Elmshorn im Vorfeld die Akkordeonschüler aus Aschebeg und Unna von Ruslan Maximovski.

Er ermöglichte ihnen ein Treffen mit dem „Motion Trio“ aus Polen, das mittlerweile weltweit fulminante Erfolge feiert und nach Tokio, Shanghai, Chicago und Washington den Weg zur „akkordiade“ nach Elmshorn fand. Diese begnadeten Künstler live im Konzert zu erleben, war schon ein unvergessliches Erlebnis; sich deren kritischen Ohren im Rahmen eines mehrstündigen Workshops zu stellen eine besondere Herausforderung auch für Katharina, Leia und Alina, so die Mitteilung weiter.

Sie wählten „Stars“, ein von Pawel Baranek komponiertes Stück, bei dessen Zuhören man sich in die Weite des Universums versetzt fühlt. Man hört förmlich die Sterne funkeln, Sternschnuppen vom Himmel fallen und wie sich schwarze Löcher auftun. Soweit die Theorie.

Aber wie bringt man ein Akkordeon dazu, Sternenfunkeln zu imitieren? Geht das überhaupt? Mit solch einem Instrument?

Katharina, Leia und Alina wagten es. „Ein bisschen nervös war ich schon“, schmunzelte Katharina Grundel hinterher. Und was sagten die Profis zu ihrem Spiel? „Ich bin sehr beeindruckt, wie ihr das gespielt habt.“ „Ihr habt Rhythmus gezeigt, und ich weiß, dass es sehr schwierig ist, bei diesem Stück den Rhythmus zu halten.“

Natürlich gab es auch Tipps zur Verbesserung: „Es war am Anfang ein bisschen brüchig, es muss mehr fließen.“ „Dein Bass muss ganz leise, anschmiegsam sein.“

Der Komponist des Stückes meinte zum Schluss:„Ich habe zum ersten Mal gesehen, dass so junge Leute mein Stück so toll einstudiert haben. In eurem Alter hätte ich das nie im Leben geschafft.“ So ein Kompliment tut gut. Und motiviert. Lehrer wie Schüler.

In der abschließenden Matinee am Sonntag haben Katharina, Leia und Alina vor großem Publikum erneut ihr „Stars“ vorgetragen – unter Berücksichtigung der Profitipps. Es wurde mucksmäuschenstill in dem Saal. Es flimmerte und funkelte. Und die Sternschnuppen fielen vom Himmel . . .

Tosender Applaus war die Belohnung für die wochenlange Vorbereitung. Zufrieden und stolz steuern Ruslan Maximovskis Schüler auf die nächste Herausforderung zu…

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