Doggen-Prüfung
„Fernseh-Dame“ zeigt in Herbern ihr Können

Herbern -

Isetta zählt zu der Sorte Frauen, die anders sind. Sie besticht nicht nur durch glamouröse Auftritte, sondern auch durch ihre extreme Wandlungsfähigkeit. Sie erfüllt die Rollen, die von ihr verlangt werden. Typisch Frau eben.

Dienstag, 29.10.2013, 16:10 Uhr

Isetta zählt zu der Sorte Frauen, die anders sind. Sie besticht nicht nur durch glamouröse Auftritte, sondern auch durch ihre extreme Wandlungsfähigkeit . Sie erfüllt die Rollen, die von ihr verlangt werden. Typisch Frau eben – oder anders gesagt eine echte Knallerfrau. Denn im Gegensatz zu Comedian Martina Hill und ihren Kolleginnen macht diese Besondere durchaus auch im Alltag mal Dinge, die im wirklichen Leben ein echtes No-Go sind. Oder welche Dame von Welt hebt kurzerhand ab, um eine Kletterwand im Flug zu überwinden? Isetta tut das. Aber wie gesagt, sie ist ja auch ein wenig anders. Und zwar so anders, dass sie selbst im Team der Hill-Knallerfrauen, bei ihrem Auftritt, der übrigens im September 2014 ausgestrahlt wird, echt auffällt. Und das nicht nur wegen ihrer Größe, der schlanken durchtrainierten Figur und der blaugrauen Haarpracht, sondern alleine schon durch die Tatsache, dass diese Dame auf vier Beinen durchs Leben spaziert! Denn Isetta ist eine Doggenhündin.

Eine, die im Job alles gibt und wenn es darauf ankommt auch buchstäblich den richtigen Riecher beweist. Nur um ganz oben mitzuspielen in der Liga. Am Sonntag, tat sie das unter ihresgleichen, bei der großen Leistungsprüfung der Doggen auf dem Herberner Hundeplatz, die vom Doggenclub Ascheberg ausgerichtet wurde.

In der Fährte holte Isetta vom Ruhrsee gemeinsam mit Frauchen Bettina Balters 100 von 100 möglichen Punkten und hatte damit im Prüfungsteil Fährte FP3 die Nase eindeutig vorn. Mehr noch: Isetta heimste auch gleich den Titel Gesamtsieger Fährte ein. Dabei musste sie einer 800 Schritt langen Fährte folgen, die über vier Winkel gelegt worden war und auf der es galt: drei versteckte Gegenstände aufzuspüren. Deutlich kürzer war die Fährte bei der Prüfung F1, denn sie maß 400 Schritt und barg zwei Gegenstände, die aufgespürt werden mussten. Bei dieser Prüfung machte Petra Schneider mit Energy von der Lauer das Rennen und sicherte sich den ersten Platz.

Die beste Erstprüfung legte die Aschebergerin Barbara Kehrmann mit Ziu vom Hollenstein ab. Und auch der Titel beste Begleithundprüfung ging nach Ascheberg, denn den heimsten Reinhild Gahlen und ihre Dogge Gamby (George) von Adamantium ein. Gesamtsieger der Unterordnungsprüfung wurden Marina Blodenberg und Harlequin von Diplomat. Unter den Startern, die übrigens aus der gesamten Bundesrepublik nach Herbern reisten, fanden sich echte Koryphäen, die schon so einige Titel vorweisen können. Den Besuchern jedoch wurde am Sonntag nicht nur Hundesport geboten, sondern auch die Kür. Die Indianer ließen grüßen, die zweibeinig im entsprechenden Outfit um die Tippis tanzten bei einer mehr als gelungenen Quadrille, und auch die Vierbeiner, die ebenfalls mit Federschmuck auf Indianer getrimmt waren, zeigten bei einer tollen Vorführung, dass sie so allerhand drauf hatten, Seilchenspringen inklusive.

Da waren nicht nur Leistungsrichter Franz Breisamer und Prüfungsleiterin Michaela Julius begeistert, sondern auch sämtliche Besucher. Nur die etwas andere Frau Isetta interessierte diese Darbietung nicht so wirklich. Schließlich knüpft sie doch lieber an die Erfolge ihres Vaters Leon vom Rieseneck, alias Tatort-Dogge Wotan an, und kommt erobert die Fernsehbühne mit ihrem Auftritt bei den Sat-1-Knallerfrauen.

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