Storchenhorste
Nestbau statt Netzbau in der Davert

Ascheberg -

„Normalerweise beschäftigen wir uns als Netzbetreiber hier in der Region eher mit der Netz-Montage. In diesem Fall haben wir uns gerne wieder einmal an einer Nest-Montage beteiligt“, schmunzelte Michael Mühlenkamp am Mittwoch bei der Übergabe.

Mittwoch, 11.12.2013, 19:12 Uhr

5,2 Millionen Euro hat die Westnetz , eine Tochter der RWE , im Regionalzentrum Münsterland in den vergangenen vier Jahren für Vogelschutzmaßnahmen in die Hand genommen. Michael Mühlenkamp , Leiter des Netzbetriebes, berichtete gestern von 5480 sehr unterschiedlichen Einzelmaßnahmen zum Schutz der Großvögel, die der Gesetzgeber verlangt habe. Bei der Sinnfrage meldete Mühlenkamp durchaus Bedenken an. Nicht in Frage stellt er hingegen ein Projekt, das gemeinsam mit dem Nabu in der Emmerbachaue verwirklicht wurde. Hatten RWE-Mitarbeiter in ihrer Freizeit schon Bäume und Sträucher gepflanzt, wurden gestern zwei Storchenhorste in Augenschein genommen. „Normalerweise beschäftigen wir uns als Netzbetreiber hier in der Region eher mit der Netz-Montage. In diesem Fall haben wir uns gerne wieder einmal an einer Nest-Montage beteiligt“, schmunzelte Mühlenkamp, der zusammen mit Andreas Beulting vom Nabu als Betreuer der Fläche, Melanie Wiebusch von Ascheberg Marketing und Hubert Richter vom Landesbetrieb Wald und Holz als Eigentümer die beiden Storchenhorste ansah. Die Westnetz hatte die Masten spendiert und auch auf ihre Kosten aufstellen lassen. Jetzt hoffen alle Beteiligten, dass Störche dieses Angebot bald annehmen werden.

„Bisher sind wir mit der Entwicklung der Fläche zufrieden“, sieht Andreas Beulting gut Chancen für die Rückkehr von Adebar.

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