Löschzug Ascheberg zieht Bilanz
Weniger Einsätze – immer heiklere Aufgaben

Ascheberg -

Einen geringen Rückgang der Zahl der Einsätze verbuchten die Kameraden des Löschzuges Ascheberg im vorigen Jahr. Ihre Aufgaben werden aber immer anspruchsvoller, was vor allem an komplizierterer Haustechnik liegt.

Sonntag, 26.01.2014, 20:01 Uhr

Ein großes Dankeschön sprachen alle Verantwortlichen und Gäste dem gesamten Löschzug Ascheberg bei der Jahreshauptversammlung am Samstagabend in der Gaststätte Bultmann für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr aus. Neben dem Lob waren aber auch noch weitere Tagesordnungspunkte zu besprechen, unter anderem Neuaufnahmen und Beförderungen.

Wie schon der Löschzug Davensberg konnten auch die Kameraden in Ascheberg einen Rückgang der Einsatzzahlen im Vergleich zum Vorjahr verbuchen. Insgesamt rückten die Ascheberger Feuerwehrleute 2013 zu 64 Einsätzen aus. In 2012 waren es noch 75 Einsätze gewesen. Dieser Rückgang bedeute aber keinesfalls weniger Arbeit, stellte Löschzugführer Reinhard Poppe fest. Durch technische Entwicklungen, zum Beispiel die Photovoltaik, würden Löscheinsätze immer aufwendiger.

Um den Aufgaben auch weiterhin gewachsen zu sein, ist die Anschaffung eines neuen Gerätewagens der „Logistik“ vorgesehen.

Helmut Sunderhaus, Leiter des Fachbereichs Ordnung und Soziales in Ascheberg, versprach der Feuerwehr in diesem Zusammenhang auch in Zukunft dafür zu sorgen, dass diese technisch auf dem neuesten Stand sei. Und auch für den Fall, dass sich ein großer Lebensmittelmarkt in der Nähe der Feuerwehr ansiedeln werde, würde sich eine optimale Lösung finden, so Sunderhaus.

Damit das technische Potenzial auch eingesetzt werden kann, absolvierten einige der 45 aktiven Feuerwehrleute des Löschzugs Ascheberg im letzten Jahr Lehrgänge. So nahmen Nils Haverkamp und Michael Wenge am Grundlehrgang teil, Tobias Klaas und Markus Kimmina an der Weiterbildung technische Hilfe Wald, Christine Rüschenschmidt, Peter Diesen und Nico Halstrick am Lehrgang Absturzsicherung, Sven Wienströer ist nun Ausbilder in der Feuerwehr und Norbert Olbrich sowie Reinhard Poppe nahmen an einer Unterweisung für Druckgasanlagen teil.

Dass nicht nur die „großen“ Feuerwehrleute sich weiterbilden, machte Lisa- Marie Averkamp von der Jugendfeuerwehr deutlich: „Wir haben im letzten Jahr theoretische und praktische Übungen gemacht. Zum Beispiel haben wir das Absicheren und Ausleuchten von Einsatzstellen geübt.“ Freuen konnten sich die Jugendlichen auch über zwei neue Mitglieder: Judith Heinen und Patrick Schulze-Hobbeling-Terhardt werden ab jetzt Teil der Jugendfeuerwehr Ascheberg sein.

Für Michael Sobbe und Markus Olbrich hingegen ist die Zeit in der Jugendfeuerwehr dagegen schon lange passé. Sie wurden von Helmut Sunderhaus für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

In diesen Jahren haben die Geehrten und deren Kameraden nicht nur zum Schutz der Ascheberger Bürger beigetragen, sondern auch das Gemeinwohl in der Gemeinde gestützt. „Durch das Aufhängen der Weihnachtssterne und auch das Veranstalten des Osterfeuers halten Sie die Gemeinde am Leben“, lobte die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Schulte-Loh die Arbeit abseits der Einsätze.

Beim feierlichen Abschluss der Versammlung wurden Jennifer Olbrich und Manuela Lenz zu Oberfeuerwehrfrauen, Johannes Averkamp und Christoph Hohenhövel zu Oberfeuerwehrmännern, Tobias Klaas zum Unterbrandmeister, sowie Sven Kahl zum Hauptbrandmeister befördert.

Die Gemeinde wird weiter dafür sorgen, dass die Feuerwehr technisch auf dem neuesten Stand bleibt.

Helmut Sunderhaus, Fachbereichsleiter im Rathaus Ascheberg
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