Unternehmertreffen
Bio-Frühstück lockt und schmeckt

Ascheberg -

Rekordbesuch, Premiere und kleines Jubiläum: Das zehnte Unternehmerfrühstück der Gemeinde Ascheberg wurde gestern Morgen bei der Davert GmbH mit 125 Gästen nicht nur das bestbesuchte, sondern auch das erste Biofrühstück in der Geschichte dieser Treffen.

Mittwoch, 02.04.2014, 20:04 Uhr

Neben der Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, war es besonders das Interesse, einen Blick in den neuen Betrieb an der Straße „Zur Davert “ zu werfen, das für volle Parkplätze und lange Schlangen bei der Betriebsführung sorgte.

Friedrich Niehoff berichtete, dass die Davert GmbH Ascheberg als möglichen Standort zuerst gar nicht auf dem Zettel gehabt habe als überlegt worden sei, das Geschehen von vier Standorten an einer Stelle zusammenzuführen. Nottuln und Münster hätten auf dem Zettel gestanden, bis ein Mitarbeiter Ascheberg mit der gerade zurückgekauften Oevermann-Fläche ins Gespräch gebracht habe: „Die Vorteile mit der Nähe zur A 1, die Größe des Geländes, die Option für eine Erweiterung haben zusammen mit guten Gesprächen zu einer schnellen Einigung geführt. Die Verwaltung hat unsere Anliegen flexibel begleitet. Wir sind froh in Ascheberg zu sein“, erklärte Niehoff, der gemeinsam mit Erk Schuchhardt die Geschäfte führt. Auf dem dynamischen Bio-markt ist die Davert GmbH mit zurzeit rund 410 Produkten von 100 Gramm bis zum 25 Kilo-Sack präsent. Rund 100 Tonnen werden pro Tag verarbeitet. Lieferanten sind einerseits regionale Biobauern, andererseits pflegt die Davert GmbH Handelsbeziehungen rund um den Globus. Etwa zu den Bauern in den Anden, die Quinoa herstellen. Dieses Gänsefuchsgewächs wollten die Kolonialherren früher ausrotten, heute ist es wegen seines hohen Nährwertes weltweit gefragt. Die hohe Nachfrage, so Erk Schuchhardt, habe den Preis in 15 Monaten um 150 Prozent steigen lassen. Das Geld komme bei den Bauern an, werde aber nicht reinvestiert: „Ich war gerade 14 Tage in Bolivien und habe selbst probiert mit einem Ochsen zu pflügen.“ Das Themenfeld so zu entwickeln, dass weiter Bio-Quinoa in Ascheberg ankomme, sei nicht einfach, entführte Schuchhardt die Gäste in einen speziellen Bereich. Anschließend wurden die Gäste in Gruppen durch den Betrieb geführt, sahen sie, wo gereinigt, verpackt und gelagert wird. Und sie erfuhren, dass ein zu 100 Prozent ausgelastetes Lager schon heute die Weichen Richtung Erweiterung stellt.

Übrigens: Das reine Bio-Frühstück bewerteten fast alle Gäste als ausgesprochen lecker.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2366020?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F2577999%2F2578001%2F
Mühlenhof-Chefin schon wieder weg
Alwine Glanz (34) geht als Museumsdirektorin.
Nachrichten-Ticker