Ausflug zum Nürburgring
Kolping besucht die „grüne Hölle“

Ascheberg -

Auf dem Nürburgring wurde beim Besuch der Kolpingsfamilie Ascheberg ein VLN-Langstreckenrennen ausgetragen. Zwischen Zeittraining und Start durften die Besucher zwei Stunden genau die Bereiche erleben, die bei den meisten anderen Rennen tabu sind.

Dienstag, 20.05.2014, 18:05 Uhr

Das Städtchen Adenau schlummerte noch in den ersten Strahlen der Frühlingssonne des vergangenen Samstags, als sich eine Busladung Ascheberger Kolpinger den Weg durch die Eifel bahnte. Sie waren früh um sieben aufgebrochen, um den Mythos Nürburgring zu erleben.

Auf der „Ersten Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstrecke“ wie sie im Eröffnungsjahr 1927, dem Gründungsjahr der Kolpingfamilie Ascheberg , genannt wurde, wurde ein VLN-Langstreckenrennen ausgetragen. Zwischen Zeittraining und Start durften die Besucher zwei Stunden genau die Bereiche erleben, die bei den meisten anderen Rennen tabu sind.

So schlenderte die Gruppe durch das Fahrerlager mit den großen Teamtrucks und -zelten, schaute den Mechanikern bei Ihrer Arbeit in den Boxen zu, spazierte zwischen den Rennboliden durch die Boxengasse, um sich pünktlich zum Start auf der Tribüne wieder zu sammeln.

Einige der Kolpingkids hatten zuvor das Glück den prominentesten Fahrer des Rennens zu treffen: Felix Baumgartner , der Mann, der aus dem All sprang, geht nun für das Audi-Werksteam auf die Jagd über die legendäre Nordschleife.

Da in diesem einen Rennen 207 Autos in drei Gruppen in einigen Minuten Abstand starteten, war der Start denn auch nicht nur mit dem größten Nervenkitzel, sondern auch mit einem ohrenbetäubenden Sound und dem Geruch von höchstleistenden Bremsen und Kupplungen verbunden.

Während des Rennens wurden die Ascheberger auf Einladung der VLN durch das riesige Boxengebäude geführt. Dort besichtigten sie unter anderem die Wettkampfbüros sowie die Sprecherkabine der Ringsprecher. Hier kommentierte gerade ein Sprecher für den japanischen Rundfunk, was für die Münsterländer Ohren nicht verständlich war. Der Besuch des Siegertreppchens oberhalb der Boxengasse bei laufendem Rennen, war sicherlich ein Highlight für alle.

Am Nachmittag unternahm die Gruppe dann eine kleine Wanderung direkt an der berühmten Nordschleife.

Nicht ganz so schnell, aber dafür sehr sicher und um eine tolle Erfahrung reicher, traten die Ascheberger danach die Heimreise an. Das Städtchen Adenau schlummerte bereits wieder.

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