Heimatverein Herbern lädt ein
Ein Abend rund um die bunte Tomatenwelt

Herbern -

3000 Tomatensorten soll es weltweit geben. Doch von dieser Vielfalt ist in heimischen Salaten und in westfälischen Speisen wenig zu spüren.

Montag, 25.08.2014, 15:08 Uhr

Tomaten gibt es nicht nur in rot, sondern auch in orange, gelb oder fast weiß. Es gibt solche, die sich gut für Salate und zum Naschen eignen und solche, aus denen sich besonders gut Soßen und Suppen kochen lassen. Auch wenn sich auf den Märkten das Angebot an unterschiedlichen Tomaten langsam erhöht, bietet sich beim eignen Anbau von Tomaten eine weit größere Auswahl an Größen, Formen, Farben und vor allem im Geschmack.

Selbstangebaute Tomaten duften und schmecken köstlich – egal ob aus dem Gartenbeet oder aus dem Topf auf dem Balkon. Und jeder der das schon mal gemacht hat, weiß: es ist eigentlich ganz simpel. Trotzdem gibt es ein paar Tricks mit denen man die Tomaten beim Wachsen und bei der Fruchtbildung unterstützen kann.

Das Bauerngarten-Team des Heimatvereins Herbern hat deshalb Helen Roth-Buschschlüter aus Greven-Reckenfeld eingeladen, am den 5. September (Freitag) um 16 Uhr im Bauerngarten (bei schlechter Witterung im Haus Spüntrup) an der Bernhardstraße/Ecke Merschstraße in Herbern ihre selbst gezogenen Tomatensorten vorzustellen.

Helen Roth-Buschschlüter ist vor sechs Jahren von einer kleinen Wohnung mit Balkon in ein Haus mit etwa 1000 Quadratmetern Grundstück gezogen und seitdem passionierte Hobbygärtnerin. Ihre besondere Liebe gilt den Tomaten. „Seitdem ich vor etwa fünf Jahren mit den Tomaten angefangen habe, und jedes Jahr gerne neue Sorten ausprobieren möchte, muss ich unbedingt mindestens etwa 100 Sorten oder mehr aussähen“, erzählt sie und „Im Moment habe ich Saatgut von etwa 300 verschiedenen Sorten, und versuche immer bei neuen Sorten auch eigenes Saatgut daraus zu gewinnen. Das ist nicht so schwierig, dazu könnte ich auch ein bischen was erzählen. Das Wetter ist ja zur Zeit eher bescheiden, ich hoffe dass ich noch genügend verschiedene Sorten für die Verkostung ernten kann, bevor die Kraut- und Braunfäule alle dahinrafft. Einige Pflanzen sind schon eingegangen, kein Wunder, bei der Kälte und dem Regen der letzten Wochen.“

Alle Hobbygärtner und Tomatenliebhaber sind am Freitag (5. September) eingeladen zum Probieren der verschiedenen Tomaten und zum Erfahrungsaustausch mit Anzucht, Anbau und Pflege von Tomaten – und auch zum Austausch von leckeren Rezepten. Denn Helen Roth-Buschschlüter bringt auch eigene Tomatenrezepte mit.

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