Goldene Hochzeit
Niederländische Sportplatz-Liebe hält 50 Jahre

Ascheberg -

Er spielte Fuß- sie Korbball - und sie gab Hans keinen Korb, als er sich in das Meisje verguckt hatte: Beppie und Hans Hendriks feiern heute ihre Goldene Hochzeit.

Mittwoch, 03.09.2014, 08:09 Uhr

Von Oosterbeek nach Ascheberg: Beppie und Hans Hendriks feiern heute ihre Goldene Hochzeit.
Von Oosterbeek nach Ascheberg: Beppie und Hans Hendriks feiern heute ihre Goldene Hochzeit. Foto: hbm

„Zuerst haben sie mich nach Bremen ausgeliehen, dann nach Westfalen. Immer sollten es nur ein paar Jahre sein.“ Hans Hendriks hat seine Heimat 1966 verlassen, um über die Hansestadt nach Ascheberg zukommen. Immer an seiner Seite: Ehefrau Beppie. Heute feiern die gebürtigen Niederländer ihre Goldene Hochzeit .

„Wir kommen beide aus Oosterbeek. Kennengelernt haben wir uns als Jugendliche bei einer Sportveranstaltung“, berichtet Beppie. Hans ergänzt: „Ich habe Fußball gespielt, Beppie Korbball.“ 1964 heiratete das Paar, die erste Tochter wurde in den Niederlanden geboren, Tochter zwei in Bremen. Drei Jahre war der Bauingenieur dort aktiv, dann zog er im Dezember 1969 nach Ascheberg weiter. Zu Flurbereinigungszeiten wurde sein Wissen benötigt. Ein Jahr wohnte er bei Brüggemann, bekam dort natürlich Kontakt zur Schützenbruderschaft St. Lambertus Osterbauer. 1986 waren Hans und Beppie Hendriks das erste evangelische Königspaar der Bruderschaft, dass für die Teilnahme am Bezirkskönigsschießen ein Zeugnis des katholischen Pfarrers Alfons Homölle erhielt. Bei Brüggemann trat Hendriks dem Sparclub „Tolle Blume“ bei, dessen Vorsitzender er seit über 40 Jahren ist.

Die Kontakte ins Dorf stellten die Hendriks‘ über den Sportverein TuS Ascheberg her. „Die Gruppe von Ursula Edeling war der erste Anlaufpunkt“, berichtet Beppie. Sie war als Übungsleiterin bei den Kindern aktiv, 15 Jahre hat sie die sechs- bis neunjährigen Mädchen betreut.

Als Turnwart, später Oberturnwart, hat Jubilar Hans Hendriks 40 Jahre eine Sparte betreut. Der Verein dankte es dem Mann, der auch 15 Jahre die Geschäfte des gesamten TuS führte, mit der Ehrenmitgliedschaft, die Gemeinde mit dem Sport-Oskar.

Als das Jubelpaar 1966 jung, unerfahren und der deutschen Sprache kaum mächtig nach Bremen kam, war die Rückkehr in die Heimat immer im Hinterkopf. 48 Jahre später ist das kein Thema mehr: „Wir wollen hier nicht wieder weg“, sagt das Jubelpaar unisono. Schließlich sind hier nicht nur die beiden Töchter und vier Enkel zu Hause, sondern viele Freunde und Bekannte.

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