„White Sox“-Konzert mit Verstärkung
Vokalisten geben Vollgas

Ascheberg -

Vor ausverkaufter Aula der Realschule schlugen die „White Sox“ einen weiten musikalischen Bogen. Unterstützt wurden sie vom Popchor Breckenheim aus Wiesbaden. Geboten wurde nicht nur ein Konzert, sondern auch etwas Comedy.

Sonntag, 21.09.2014, 23:09 Uhr

Ein Heimspiel genossen die „White Sox“.
Ein Heimspiel genossen die „White Sox“. Foto: Nicole Klein-Weiland

Chorleiter Uli Böckmann hat ein Auge für wichtige Details. „Ich kontrolliere ja immer erst mal, ob auch alle weiße Socken anhaben.“ Hatten sie. Und spürbar Spaß am Singen noch dazu. So kam es, dass die Herren des Männerchores „White Sox“ am Samstag in der ausverkauften Aula der Realschule ihr Publikum komplett begeisterten und stehenden Applaus und Zugabe-Rufe ernteten.

Familienbande können ja so musikalisch sein. Uli Böckmann gibt bei den „White Sox“ aus Ascheberg den Ton an, Sohn Jan singt in einem Chor in Wiesbaden . Da liegt der Gedanke nicht fern, gemeinsam ein Konzertprogramm auf die Beine zu stellen. Vor drei Jahren bereicherten die weiß besockten Sangesfreunde aus Ascheberg ein Konzert des Wiesbadeners Popchores Breckenheim , nun trat der Chor aus Südhessen zum Gegenbesuch im Münsterland an. „White Sox und Popchor Breckenheim geben Vollgas “ hatten die Sangesgemeinschaften auf Plakaten und Eintrittskarten versprochen.

Und sie hielten Wort. Mit humorigen Texten und musikalischem Augenzwinkern sangen sie sich durch ein vielseitiges Programm mit Titeln von Hermann von Veen über die Wise Guys bis zu den Toten Hosen.

Martin Weiland und Kai Böckmann garnierten die musikalischen Darbietungen noch mit launiger Moderation. „Lieder wie dieses geben uns Gelegenheit, urmännliche Laute auszustoßen und dabei ausgelacht zu werden“, befand Böckmann, bevor die „White Sox“ „The Lion sleeps tonight“ anstimmten.

Doch die Herren des Männerchores sind nicht nur stimmlich fit. Einige Mitglieder zeigten in einem „Konzert im Konzert“ ihr instrumentales Können als Band mit Klavier, E-Gitarre, Bass und Schlagzeug. Auch in kleiner Besetzung als Vokalgruppe begeisterten fünf Sänger das Publikum.

Um eine weitere musikalische Facette bereicherten die Gäste aus Breckenheim das Konzertprogramm.

Im Gegensatz zu den „White Sox“ haben im Popchor auch Damen Sangesrecht. Mit Titeln von Cat Stevens, Sting und Goyte überzeugte der Chor mit originellen Arrangements.

So wurde „Viva la vida“ von Coldplay in der Version der Breckenheimer zu einer opulenten Ballade und Stevie Wonders „You are the sunshine of my life“ kam jazzig-entspannt daher. Mit einem Querschnitt durch die Musik des Musicals „Phantom der Oper“ zeigte der Chor unter Leitung von Nanni Byl noch einmal Stimmgewalt.

Vom Publikum gab es für beide Chöre viel Applaus und die „White Sox“ boten mit mehreren amüsanten Zugaben noch das Tüpfelchen auf dem „i“ nach einem mitreißenden Konzert.

Und dass Musik verbindet, ist offenbar nicht nur ein leeres geflügeltes Wort. Denn: Noch lange nach dem „offiziellen“ Konzert stimmten Ascheberger und Breckenheimer Sänger in gut gelaunter Runde gemeinsam Lieder an.

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