Urkunde verliehen
Mangels ist „Top-Malermeister“

ASCHEBERG -

Diese Auszeichnung ist besonders. Eine, die man nicht alle Tage bekommt. Karl Mangels hat es geschafft und das macht ihn ein bisschen stolz.

Freitag, 02.01.2015, 20:01 Uhr

Karl Mangels ist glücklich und stolz über die Auszeichnung als Top-Malermeister.
Karl Mangels ist glücklich und stolz über die Auszeichnung als Top-Malermeister. Foto: tani

Diese Auszeichnung ist besonders. Eine, die man nicht alle Tage bekommt. Karl Mangels hat es geschafft und das macht ihn ein bisschen stolz. Der Malermeister zählt jetzt offiziell zu den „Top-Malermeistern-Deutschlands“. Die „Top-Malermeister-Deutschland GmbH“ hat dem Ascheberger Malerbetrieb diese Auszeichnung verliehen. „Die kann man nicht einfach so kriegen“, gibt Karl Mangels zu. Nein, dazu mussten er und sein Team einige Kriterien erfüllen. Dazu zählen Kundenorientierung, Sauberkeit, Preis-Leistungs-Verhältnis. Und nicht irgendeiner hat hier die Benotung vorgenommen. „Nein, es waren die Kunden, die uns bewertet haben“, erzählt Karl Mangels und fügt hinzu: „Als Maler arbeitet man quasi am offenen Herzen, denn unsere Arbeit führt uns ja direkt in die Privatsphäre unsere Kunden“. Und somit ist diese Bewertung für den Ascheberger, der das von seinem Großvater August 1904 gegründete Familienunternehmen bereits in der dritten Generation führt, besonders wertvoll. Und das in einem Beruf, der eigentlich ursprünglich noch nicht einmal sein Traumberuf war. „Ich bin Spätzünder“ gibt er lachend zu. Mit 18 Jahren hat Karl Mangels nach Abschluss der Höheren Handelsschule, seine Ausbildung absolviert. „Und erst nachdem ich meine Lehre gemacht hatte, ist dieser Beruf zu meinem Traumberuf geworden.“ Was folgten waren Wanderjahre in denen er sich viel aneignete. Er erlernte unter anderem die Stuckateurtechniken in Münster , ging von dort aus nach München und Zürich und absolvierte mit 24 Jahren schließlich erfolgreich seine Meisterprüfung im Schwarzwald. Dann fragte sein Vater Albert „ein wenig ungeduldig“ an, ob er nicht endlich wieder heimkehren wolle. Er kam und arbeitete mit seinem Papa zusammen. 1994 zog der sich zurück, seitdem führt Karl das Unternehmen. „Aber selbst heute, im Alter von 90 Jahren, ist mein Vater immer noch mein bester Berater, der stets an meiner Seite ist“, ist Karl Mangels auf diese Tatsache mehr als stolz. Logisch also, dass seine Eltern den Weg zum „Top Maler“ mitbegleitet haben und sich nun ebenso freuen wie ihr Sohn. Der schreibt sich dieses Werk jedoch keineswegs alleine zu. „Das ist eine Gemeinschaftsarbeit, ohne mein Team läuft da gar nichts, jeder hat seinen Teil dazu beigetragen“. So wie im Alltag auch. Sie erfinden sich immer wieder neu, gehen mit der Zeit, setzten auf Service, Kreativität und Kommunikation. „Man ist als guter Maler so etwas wie ein Mädchen für alles, mal Berater, mal Kummerkasten, aber das ist ok so“. All das zeichnet seinen Beruf aus, und macht ihn so spannend für Karl Mangels. Sicherlich ist er mit sehr viel Arbeit verbunden, aber die macht Karl Mangels gerne. Und seine Gründlichkeit, seine Vielseitigkeit und sein Herzblut haben ihm nun eine Top-Auszeichnung beschert. „Da ich seit einiger Zeit das Gefühl hatte, auch mal an der Reihe zu sein, bin ich jetzt froh, dass ich es mit meinem Team gewuppt habe“, meint er augenzwinkernd. Er freut sich wahnsinnig über diesen Erfolg, der zugleich Ansporn ist für ihn. Denn nur, wenn er so souverän und gründlich weitermacht wie bisher, kann er diesen Erfolg auch behalten.

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