Karin Sabe stellt aus
Bilder von Reisen ins Unbekannte

Ascheberg/Walstedde -

Die Ausstellung „Tiefhinauf“ mit Bildern von Karin Sabe wird morgen (Sonntag) um 11 Uhr mit einer Vernissage im Kaminzimmer im Gesundheitszentrum Haus Walstedde eröffnet.

Samstag, 31.01.2015, 17:01 Uhr

Unter dem Titel  „Tiefhinaus“ stellt die Aschebergerin Karin Sabe ihre Kunstwerke in Haus Walstedde aus.
Unter dem Titel  „Tiefhinaus“ stellt die Aschebergerin Karin Sabe ihre Kunstwerke in Haus Walstedde aus. Foto: nico

„Ich suche nicht. Aber ich finde.“ Es sind ganz besondere Fundstücke, die Karin Sabe bei Spaziergängen ins Auge fallen – kleine Kunstwerke aus der Natur. „Die Natur zeigt mir eine Menge. Es gibt hier so viel Spezielles, interessante Formen und eine unglaubliche Vielfalt“. Eine Reichhaltigkeit, die für die Aschebergerin pure Inspiration ist. Das sinnliche Erleben von Natur, von unmittelbarer Anschauung bis hin zur intensiven Wahrnehmung ist Hauptbestandteil ihrer künstlerischen Arbeit. Werke von Karin Sabe sind derzeit in der Ausstellung „ Tiefhinauf “ im Gesundheitszentrum Haus Walstedde zu sehen.

Es ist gut 15 Jahre her, dass Karin Sabe mit dem Malen begann. Einem Impuls folgend, kaufte sie Farbe, Pinsel und Leinwand und fing an, mit Materialien zu experimentieren. Sie probierte vieles aus: besuchte Workshops im In-und Ausland, malte in verschiedenen Ateliers und entdeckte dabei ihre eigene künstlerische Handschrift. „Malen ist für mich ein Prozess, ein Ausprobieren und Erfahren, ein Herantasten und Kennenlernen, ein vielschichtiges Erkunden und Entdecken. Ich lasse mich ein auf meine Intuition, auf das, was ich wahrnehme und was für mich wichtig ist“, beschreibt sie.

Seit zweieinhalb Jahren arbeitet Karin Sabe als freischaffende Künstlerin in den Ateliers und Werkstätten auf Haus Coerde , in dem Kreative verschiedenster Richtungen ihre Ideen entwickeln. Hier entstand auch der Kontakt zu den Mitarbeitern von Haus Walstedde. „Das Team war in der LandGenussWerkstatt zu einem gemeinsamen Kochevent und stieß dabei auf mein Atelier“, erzählt die Künstlerin. Wenig später bekam sie die Anfrage, ob sie nicht in den Räumen des Gesundheitszentrums ausstellen wolle.

Rund 50 Bilder und Objekte hat die Aschebergerin in Fachwerk- und Bogenhaus angebracht. „Ich versuche, die passenden Bilder für die Räumlichkeiten zu finden“, meint sie. Schließlich möchte sie auch die Vielfalt ihrer Kunst präsentieren, die sich nicht nur auf Malerei beschränkt. So hat Sabe unter anderem ein Werk mitgebracht, in dem sie Eichelhütchen, in denen nicht ausgebildete Eicheln stecken, akkurat zu einem Objekt arrangiert hat. „Das zeigt das Vollkommene im Unvollkommenen“ erklärt sie und erläutert, dass sie so dem Betrachter eine neue Sichtweise auf Bekanntes ermöglichen wolle.

Nicht immer ist auf Anhieb erkennbar, welche Materialien Karin Sabe in ihren Arbeiten verwendet. Rein impulsiv bedient sie sich an gesammelten Pflanzenteilen, Wachs, Steinmehl, Pigment, Erde oder Sand. „Dann lege ich Farbschicht für Farbschicht übereinander, entwickele Formen, zerstöre sie, schaffe neue und lasse andere Freiräume zu. So entsteht ein Bild wie in einem lebendigen Naturprozess mit einer authentischen Biographie“, meint die Künstlerin und ergänzt: „Das ist immer auch eine Reise ins Unbekannte, denn ich habe nie ein fertiges Bild im Kopf“.

Die Ausstellung „Tiefhinauf“ mit Bildern von Karin Sabe wird morgen (Sonntag) um 11 Uhr mit einer Vernissage im Kaminzimmer im Gesundheitszentrum Haus Walstedde eröffnet. Eva von der Dunk wird dazu Lyrik vortragen, Linn Sabe umrahmt die Veranstaltung mir Klaviermusik. Die Bilder und Objekte sind bis zum 30. April (Donnerstag) wochentags jeweils von 8 bis 18 Uhr zu sehen. Wer die Ausstellung verpasst hat, bekommt noch eine Gelegenheit, Sabes Werke in Augenschein zu nehmen: Am 1. Mai ist Tag der Offenen Tür in ihrem Atelier in Haus Coerde, Coermühle 50f.  

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