Raritäten gaben sich bei Oldtimer-Ausfahrt ein Stelldichein:
„Mäuschen“ traf auf „Dicken“

Ascheberg -

49 auf Hochglanz polierte Raritäten präsentierten sich bei der 20. Oldtimer-Ausfahrt des ACA. Fahrern nd Zuschauern bot sich reichlich Gelegenheit zum Schauen und Fachsimpeln.

Sonntag, 26.04.2015, 16:04 Uhr

Schöne Bilder boten sich den Zuschauern bei der 20. Oldtimer-Ausfahrt des ACA. Die Experten nutzten die Gelegenheit zum Fachsimpeln.
Schöne Bilder boten sich den Zuschauern bei der 20. Oldtimer-Ausfahrt des ACA. Die Experten nutzten die Gelegenheit zum Fachsimpeln. Foto: tani

Er ist das einzige „unrestaurierte Original“, das am Samstag auf die 20. ACA-Oldtimer-Ausfahrt mit von der Partie war: Rudi – seines Zeichens erklärter Zweirad-Fan. Und mit eben einem solchen, einem Motorrad Moto Guzzi , ging Rudolf Kühne aus Südkirchen an den Start. Sozius inklusive. Der Platz an Frenkings Festscheune gehörte am Samstag echten Raritäten . Da traf „ Mäuschen “ Topolino – von ihm gibt es in Westfalen gerade mal noch drei Stück – auf den „Dicken“ wie der Bentley MK 6, BJ 1952 liebevoll von seinem Besitzer Jürgen Phillip genannt wird, und auf einen „luftgekühlten“ Traktor Deutz.

Oldtimer-Ausfahrt des ACA Ascheberg

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Von Hightech nicht die Spur. Schließlich sind diese Fahrzeuge ältere Semester. Aber gerade das macht den Reiz aus. Das ließ die Herzen der Oldtimer-Fans höher schlagen. Schlichte Eleganz, auf Hochglanz polierte Schätzchen, einfachste Technik und trotzdem etwas Besonderes. „Und nicht zu vergessen, die Liebe steckt hier im Detail“, nahm eine Besucherin begeistert einen VW-Käfer mit einem Koffer und einer Cola-Box auf dem Dach, näher in Augenschein.

49 Teilnehmer waren gekommen. „Da hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht“, bedauerte Olaf Mersmann vom ACA-Team die geringere Teilnahme bei der Jubiläumsausfahrt. Die jedoch war mehr als gelungen. Und im Laufe des Tages gelang dann sogar noch eine Überraschung. Denn mit Jürgen und Barbara Padberg, ging ein Paar an den Start, das bislang keine einzige ACA-Oldtimerausfahrt verpasst hat. Am Samstag meisterten sie diese mit einem DKV 1000. Auch Bernfried Kallwey aus Ascheberg ließ sich die Jubiläumstour, die rund 70 Kilometer über Herbern, Drensteinfurt, Rinkerode die Venne und Senden zurück nach Ascheberg führte, nicht entgehen. „Meine erste Tour habe ich hier mit einem Opel Rekord gemacht“, schwärmte er. Am Samstag ging er mit einem Renault an den Start.

Die meisten Fahrer sind seit Jahren dabei, wenn der ACA zur Ausfahrt lädt. „Es ist das gemeinsame Hobby, das verbindet. Man kennt sich, es gibt hier schöne Benzingespräche, die Atmosphäre ist einfach klasse“, verriet Bernfried Kallwey. Genau diesem Reiz ist Rudi „das unrestaurierte Original“ wie der dicke Schriftzug auf seinem Shirt offenbarte, unterlegen. „Die Gemeinsamkeit und der Austausch, das fasziniert“. Die Tour, die für sie zusammengestellt wurde, bot ebenfalls dank vieler Aufgaben Unterhaltung pur.

Als Sieger der Jubiläumstour gingen Ludger und Magdalena Keute hervor. Das älteste Auto war „Mäuschen“, der Toplino BJ 37 von Erhard Kutschmann. Das älteste Motorrad fuhr Horst Rüschenschmidt, eine Tonax 600 SV, BJ 34. Der älteste Traktor, war der Lanz Bulldog 709, BJ 1936, von Paul Rüther.

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