Kegelclub feiert 50-jähriges Bestehen
Freundschaft währt halbes Jahrhundert

Ascheberg -

Sie sind eine eingeschworene Gemeinschaft, die den Kegelsport ebenso pflegt wie die Geselligkeit. Der Kegelclub „Lass gehen“ feierte jetzt das runde Jubiläum.

Dienstag, 15.09.2015, 12:09 Uhr

Die Jubiläumstour mit dem Planwagen startete an der Gaststätte Frenking.
Die Jubiläumstour mit dem Planwagen startete an der Gaststätte Frenking. Foto: di

Der Lanz Bulldog tuckerte schon, doch vom rhythmischen Stampfen seiner Kolben und den dunkel aufsteigenden Rauchschwaden ließen sich Elsbeth Frenking und die Jubilare nicht aus dem Takt bringen. Bevor die Planwagenfahrt starten konnte, wurden einige freundlich-warme Worte über die „Kegelmutter“ und von der Wirtin einige Gläser mit kühler perlender Erfrischung gewechselt. Für Hektik war kein Raum, als der Club „Lass gehen“ gestern seinen 50. Geburtstag feierte.

Josef Fallenberg, Wilhelm und Ludwig Greive, Heinrich Börger , Theodor Hattrup, Reinhard Schulte Tenderich, Franz-Josef Hegemann, Josef Waldmann, Friederich Bummann, Anton Füchtling, Dr. Uwe Carstens, Hermann-Josef Rehr, Alois Küter und Dr. Norbert Schulze Thier, die weiterhin sowohl Kegelsport als auch Geselligkeit pflegen, sind eine eingeschworene Truppe. „Die gemeinsamen 50 Jahre haben uns zusammengeschweißt“, sind sich die 14 Mitglieder einig. Seinen Ausdruck finde dieser Gemeinschaftsgeist in einem eigenen Club-Lied, das zusammen angestimmt wird.

Zwei Gründungsmitglieder sind inzwischen verstorben, doch ihrer wird weiterhin gedacht. Nicht von ungefähr sah die Planwagenfahrt einen Etappenstopp am Friedhof vor, wo die Gräber von Heinrich Thyring und Theo Falke besucht wurden.

Am Ende der Tour mit dem historischen Schlepper von Paul Rüther stand das festliche Abendessen bei „Frenking“, mit dem das Jubiläum begangen wurde.

Bei kulinarischen Genüssen hielten die Kegler, die zwischen 54 und 79 Jahre alt sind, auch Rückschau auf die Highlights der Club-Geschichte. Dazu gehören 45 gemeinsame Ausflüge, die unter anderem nach London, Kopenhagen oder Mallorca führten. In Deutschland waren Hamburg, Berlin, Aachen, München, Görlitz und Norderney einige der angesteuerten Ziele.

Als Hauptquartier in Ascheberg diente drei Jahrzehnte lang die Gaststätte Forsthoff.

Sportliche Ambitionen wurden ebenfalls gepflegt: 40 Mal jagten „Lass gehen“ bei der Dorfmeisterschaft Punkte – und landeten stets im vorderen Drittel sowie bei der Einzelwertung auch mal ganz oben auf dem Podest.

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