Treffen der erfolgreichen Davaria-Teams:
Erinnerung an „kometenhaften Aufstieg“

Davensberg -

Die am Aufstieg von Davaria in die Landesliga Beteiligten trafen sich 20 Jahre nach dem Meisterstück am Freitagabend im Clubheim.

Montag, 26.10.2015, 14:43 Uhr

Die Autoren der Davaria-Erfolgsgeschichte trafen sich am Freitagabend im Clubheim. Hubert Fuchs würdigte wortreich den Beitrag aller Akteure.
Die Autoren der Davaria-Erfolgsgeschichte trafen sich am Freitagabend im Clubheim. Hubert Fuchs würdigte wortreich den Beitrag aller Akteure. Foto: hbm

Es ist die Erfolgsgeschichte im heimischen Fußball. Hubert Fuchs spricht pathetisch „vom kometenhaften Aufstieg eines durchschnittlichen Kreisligisten unter die besten 32 Mannschaften in Westfalen“. 20 Jahre nach dem Meisterstück in der Landesliga hatte er im Sommer die Verbandsliga-Aufsteiger zusammengetrommelt. Weil damals eine Dokumentation nicht fertig geworden war, kamen die Aufsteiger aus vier Jahren am Freitagabend wieder im Clubheim zusammen. Dieses Mal würdigte auch die Gemeinde Ascheberg die Erfolgsgeschichte des Teams aus der Davert. Die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Schulte-Loh überreichte Urkunden und Schals.

Der Beginn war wehmütig, denn die Davaren erinnerten sich an Wegbegleiter, die nicht mehr unter ihnen sind: Karl Lohmann, Hubertus Trahe und Hubert Inckmann. Fuchs skizzierte ihren Beitrag für die Erfolgsgeschichte treffend und bewegend. Dass Meistermacher Inckmann mit Hilbeck, Südkirchen und Münster 08 ebenfalls Titel holte, nötigte dem sportlichen Leiter nicht nur Respekt und höchstes Lob ab, kurzzeitig brach ihm die Stimme. Die Urkunden nahmen Mutter Paula Trahe und die Kinder Karl-Heinz Lohmann und Sky Inckmann entgegen.

In der Folge erhielt jeder Spieler eine vom Bürgermeister unterschriebene Urkunde. Nachzulesen darauf sind die Qualitäten der Akteure, wie viele Treffer Pickenäcker und Co. in den einzelnen Spielzeiten erzielt hatten, wer mit wem ein kongeniales Duo gebildet hatte und dass alle Teil eines eingeschworenen Teams waren. Hartmut Sietz, der die Davaren als Trainer in die Landesliga geführt hatte, rätselte, gegen welche Mannschaft er beim Einstand verloren hatte. Hubert Fuchs wusste, dass nach dem 1:2 gegen BV Selm kein Spiel mehr verloren worden war. Damit war er bei den Funktionsträgern Manfred Reichstein, Willi Eickholt Wolfgang Silling und Wolfgang Lübke und beim Wermutstropfen des Abend: Horst Brameier, Vereinsvorsitzender und Finanzier der Erfolgsära, fehlte. An ihn gingen Genesungswünsche ins Krankenhaus. Die Dokumentation ist noch nicht ganz fertig. „Vielleicht trifft man sich noch ein drittes Mal ganz kurz“, lassen Fuchs und die Erfolgsgeschichte nicht voneinander los.

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