Laienspielschar Herbern
Lampenfieber vor dem Debüt

Herbern -

Als sie gefragt wurden, haben sie nicht entschlossen „nein“ gesagt. Jetzt sind Swantje Krampe-Steden und Beate Silkenbömer mittendrin.

Mittwoch, 23.12.2015, 17:12 Uhr

Swantje Krampe-Steden (links) und Beate Silkenbömer
Swantje Krampe-Steden (links) und Beate Silkenbömer Foto: iss

Als Petra und Ines stehen Swantje Krampe-Steden und Beate Silkenbömer am Samstag bei der Premiere der Herberner Laienspielschar auf den Bühnenbrettern in der Aula der Theodor-Fontane-Schule. Das Duo feiert in diesem Jahr sein Debüt beim plattdeutschen Theaterstück „Wat was blaus los düsse Nacht“. Am Wochenende hat die WN sie bei der großen Generalprobe begleitet.

„Etwas nervös bin ich schon“, sagt Swantje Krampe-Steden. Auch die Aschebergerin Beate Silkenbömer steht die Anspannung ins Gesicht geschrieben. „Ja, das ist schon anders, als wenn man im Publikum sitzt. Aber so richtiges Lampenfieber hab ich noch nicht. Das kommt bei mir immer kurz vorher.“ Während Beate Silkenbömer schon geschminkt und frisch toupiert auf ihren Bühneneinsatz wartet, sitzt Swantje noch in der Maske von Maskenbildnerin Martina Nachtmann.

Dass die beiden in diesem Jahr ihr Debüt bei den Herberner Laienspieler feiern, verdanken sie ihrer gemeinsamen Freundin Ines Freise. Diese hatte sie im Sommer gefragt, ob sie nicht Lust hätten mitzuspielen.

Swantje Krampe-Steden, die Mutter von zwei kleinen Kindern ist, weiß, was wichtig ist: „Mein Mann Daniel und meine Schwiegereltern Maria und Paul haben mich immer unterstützt, sonst hätte ich das auch nicht machen können.“ Auch Beate Silkenbömer kam aus der Nummer nicht mehr heraus. „Ich wollte mir das erst nur anhören, da ich platt zwar verstehen, aber bis dato nicht sprechen konnte“, erklärt die 29-Jährige. Dank des Einsatzes von Andreas Nienhaus und Walburga Sennekamp fällt dieses Manko jetzt nicht mehr auf. Auch bei der 36-Jährigen Swantje stieß zu Beginn des öfteren einiges über den Spitzen Stein, wie sie sagt: „Ich komme gebürtig aus Norddeutschland, da musste ich mich am Anfang schon etwas umstellen.“ Die Rolle der taffen Petra hat der 36-Jährigen richtig Spaß gemacht.

Wer Swantje Krampe-Steden und Beate Silkenbömer in ihren Rollen als Petra und Ines sehen will, der hat nur bei der Premierenvorstellung am Samstag (26. Dezember) um 18 Uhr noch die Gelegenheit dazu. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

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