Diagnose ALS was nun?
Spendengelder für den Druck von Broschüren

Ascheberg/Dülmen -

ALS ist eine Krankheit, die unheilbar zum Tod führt. Claudia Weber begleitet Kranke und Familien und freut sich über eine Unterstützung.

Dienstag, 31.05.2016, 18:05 Uhr

Claudia Weber freut sich über die Hilfe der DAK-Gesundheit für den Verein „Diagnose ALS was nun?“
Claudia Weber freut sich über die Hilfe der DAK-Gesundheit für den Verein „Diagnose ALS was nun?“ Foto: privat

Geldspritze für einen guten Zweck: Die DAK-Gesundheit in Dülmen unterstützt die Arbeit der Selbsthilfegruppe „ Diagnose ALS was nun?“ aus Ascheberg mit 1800 Euro. Mit der Förderung der Krankenkasse wollen die Betroffenen und ihre Angehörigen das Projekt Broschürendruck finanzieren.

„Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung und danken der DAK-Gesundheit“, sagt Claudia Weber von der Selbsthilfegruppe Diagnose ALS was nun.

Nach einer aktuellen Studie sehen 90 Prozent der Deutschen die Selbsthilfegruppen als sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Behandlung. „Zum Gesundwerden und Gesundbleiben ist der Erfahrungsaustausch untereinander sehr wichtig“, sagt Michael Stunz , Chef der DAK in Dülmen. „Für uns ist die Förderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe mehr als nur eine gesetzliche Aufgabe.“ Gerade für Betroffene mit seltenen oder sehr langen Erkrankungen sei es schwierig, verständnisvolle Gesprächspartner außerhalb der Familie zu finden. „Deshalb informieren unsere Kundenberater im Krankheitsfall über regionale Angebote“, so Stunz.

Der Ascheberger Verein unterstützt einerseits Betroffene und ihre Familien, andererseits hat er ein Informationspaket zusammengestellt, um gerade auch Kinder über die Krankheit zu informieren. Claudia Weber setzt mit der Vereinsarbeit den Wunsch ihres Mannes Matthias um, der an ALS gestorben ist und sich mehr Öffentlichkeit für die Krankheit gewünscht hatte.

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