Silberne Verdienstnadel für Herbert Holzhinrich:
„Silber-Jubiläum“ im Vorstand

Ascheberg -

Mit 60 Jahren denkt er noch nicht über die Rente nach. Herbert Holzhinrich bleibt in veränderten Zeiten das Gesicht der Volksbank Ascheberg-Herbern.

Freitag, 01.07.2016, 08:07 Uhr

Gewürdigt wurden die Verdienste von Herbert Holzhinrich am Dienstagabend vom Aufsichtsratsvorsitzenden Bernhard Kröger (l.) , der neben Reinhard Hartwig (r.) erster Gratulant war.
Gewürdigt wurden die Verdienste von Herbert Holzhinrich am Dienstagabend vom Aufsichtsratsvorsitzenden Bernhard Kröger (l.) , der neben Reinhard Hartwig (r.) erster Gratulant war. Foto: hbm

Mit 60 Jahren denkt er noch nicht über die Rente nach. Herbert Holzhinrich bleibt in veränderten Zeiten das Gesicht der Volksbank Ascheberg-Herbern. Der gebürtige Lüdinghauser feiert heute zum zweiten Mal seine 25-jährigen Tätigkeit im Vorstand der Bank, dieses Mal in der Bank selbst. Teil eins übernahm am Dienstagabend bei der Vertreterversammlung in Davensberg Anselm Schütt vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband. Er würdigte das Engagement des Jubilars mit der silbernen Ehrennadel des Verbandes.

Der junge Lüdinghauser startete am 1. August 1977 als Azubi bei der Volksbank Ascheberg , bildete sich über Seminare und auf der Akademie Deutscher Genossenschaftsbanken in Montabaur so weiter, dass er im Mai 1991 die fachtheoretische Bankleiterqualifikation erwarb. Am 1. Juli 1991 wurde er übergangsweise in den Vorstand der Volksbank Ascheberg bestellt. Dort blieb er nach der Fusion mit Herbern gemeinsam mit Josef Schröer , Franz Heye und Reinhard Hartwig. Von Übergang war bald nicht mehr die Rede. Als Schröer und Heye die Vorstandsetage verließen, wurde Herbert Holzhinrich 2002 zum Vorstandssprecher der Volksbank Ascheberg-Herbern ernannt.

Die Bank hat sich in der Zeit rapide entwickelt. Standen 1994 noch 170 Millionen Mark in der Bilanz, und wurde die Bank von 4166 Mitgliedern getragen, sind es heute 6148 Mitglieder und eine Bilanzsumme von 185 Millionen Euro. Der besonnene Analytiker, dessen Steckenpferd der Kreditsektor ist, hat mit Reinhard Hartwig das Bild der Bank geprägt, das Eigenkapital gestärkt und die drei Geschäftsstellen modernisiert. Entscheidend für Holzhinrich ist die Nähe zum Kunden und das Fordern und Fördern der Mitarbeiterschaft im Dienste der Kunden. Offen und aufgeschlossen steht er für den Auftrag der Genossenschaftsbanken, mit den Einlagen der Kunden die örtliche Wirtschaft und den Bau von Häusern zu fördern. Die lokalen Stärken trotz globaler Veränderungen zu erhalten ist eine fortwährender Prozess, der den Jubilar mit Niedrigzinsphase, regulatorischen Herausforderungen und der zunehmenden Digitalisierung bis zur Rente begleiten wird.

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