25 000 Euro
CDU-Mehrheit setzt Zuschuss durch

Ascheberg -

Die CDU-Mehrheit setzte am Dienstag im Fachausschuss einen Zuschuss von 25000 Euro für den Platzumbau des RV Ascheberg durch.

Mittwoch, 21.09.2016, 20:09 Uhr

Vor seinem Turnier  Mitte Juni hat der RV „St. Hubertus“ Ascheberg den Rasen- zum Sandplatz umgebaut. Einen Zuschuss von 25 000 Euro gewährte jetzt der Fachausschuss mit seiner CDU-Mehrheit.
Vor seinem Turnier  Mitte Juni hat der RV „St. Hubertus“ Ascheberg den Rasen- zum Sandplatz umgebaut. Einen Zuschuss von 25 000 Euro gewährte jetzt der Fachausschuss mit seiner CDU-Mehrheit. Foto: hbm

Die Gemeinde Ascheberg gewährt dem RV St. Hubertus einen Zuschuss von 25 000 Euro für den Umbau des Rasen- zum Sandplatz. Im zuständigen Fachausschuss votierten die CDU-Mitglieder für den Zuschuss, UWG und SPD sprachen sich dafür aus, über die Hilfe bei den Etatgesprächen 2017 zu beraten.

Volker Müller-Middendorf umriss die Bauchschmerzen der UWG: Der Reitverein habe wissen müssen, dass das Geld vorne und hinten nicht lange und kleiner planen müssen. Einen Antrag mit der Hoffnung, dass die Gemeinde die Lücke von 25 000 Euro trage, stoß bei ihm unangenehm auf, auch weil die Gemeinde schon bei den Planungskosten eingesprungen sei. Müller-Middendorf wunderte sich, dass der Antrag 14 Tage unterwegs gewesen sei. Er trägt den Eingangsstempel 14. Juni, drei Tage später startete übrigens das Turnier auf dem fertigen Boden. Der Davensberger verwahrte sich gegen den sozialen Druck, der mit dem Hinweis auf die Vereinsjugend aufgebaut werde: „Da sind auch Erwachsene Nutznießer.“ Der Unabhängige bedauerte, dass es keine Sportförderrichtlinien in der Gemeinde gebe. Dem hielt Hildegard Kuhlmann für die CDU entgegen, dass Regeln zu stark einengen würden: „Wir haben uns immer an vergleichbaren Fällen orientiert.“ Zudem habe der Verein seit dem Zuschuss für die zweite Halle kein Geld mehr erhalten. „Wenn es den Platz dieses Jahr beim Turnier nicht gegeben hätte, wäre es drumherum abgesoffen“, erklärte Kuhlmann das „Ja“ der CDU. „So schaffen wir eine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei den Vereinen. Wir brauchen Richtlinie, die Transparenz bringen“, reichte Müller-Middendorf die Antwort nicht.

Für die SPD verwies Petra Haverkamp darauf, dass Vereine ihre Anträge eher stellen müssten. Der Wunsch der Reiter sei zu spät eingereicht worden, deshalb solle man ihn erst 2017 beraten.

Bei einer Enthaltung von Claudia Ley (SPD) gab es fünf Gegenstimmen von SPD und UWG, die sieben CDU-Mitglieder sprachen sich geschlossen für den Zuschuss aus. Ohne Eigenleistung und Genehmigungskosten veranschlagt der Verein 140 000 Euro an Kosten.

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