Aufstiegsjahre
Davaria würdigt Arbeit von Horst Brameier

Ascheberg -

Der Weg vom kleinen Dorfverein in die westfälische Fußball-Elite lässt Hubert Fuchs nicht ruhen. Was er als sportlicher Leiter in den 90er Jahren mitverantwortete, wurde bereits im vergangenen Jahr gebührend gefeiert.

Dienstag, 04.10.2016, 12:10 Uhr

Bürgermeister Dr. Bert Risthaus ehrte Horst Brameier, Jürgen Heßeler, Uli Leifken und Mario Wisse bei einem Treffen, das Hubert Fuchs organisiert hatte.
Bürgermeister Dr. Bert Risthaus ehrte Horst Brameier, Jürgen Heßeler, Uli Leifken und Mario Wisse bei einem Treffen, das Hubert Fuchs organisiert hatte. Foto: hbm

Der Weg vom kleinen Dorfverein in die westfälische Fußball-Elite lässt Hubert Fuchs nicht ruhen. Was er als sportlicher Leiter in den 90er Jahren mitverantwortete, wurde bereits im vergangenen Jahr gebührend gefeiert. 20 Jahre nach dem Aufstieg in die Verbandsliga kamen fast alle Helden von damals zusammen, erlebten einen schönen Tag in der Davert und ließen den Teamgeist der Aufbruchphase wieder aufleben. Weil der Macher dieser Treffen aber nicht alle Dinge zusammenbekommen hatte, gab es ein zweites Treffen. Damals fehlte mit Horst Brameier der Mann, der als Vereinsvorsitzender und Gönner den Durchmarsch von der Kreis- in die Verbandsliga möglich gemacht hatte. Das dritte Treffen am Freitagabend war darum nur konsequent. Mit Bürgermeister Dr. Bert Risthaus würdigte Hubert Fuchs wortreich das Wirken von Horst Brameier, besonders dessen Verlässlichkeit.

Alle Zusagen wurden eingehalten. Das, so Fuchs, sei der Grund fürs gute Image der Davaren gewesen, so sei es möglich geworden, prominente Spieler in die Davert zu locken. Das Zahlenwerk, mit dem Ludger Pickenäcker zur Davaria gelotst wurde, sei übrigens in einer Gaststätte liegen geblieben. Dem Gastwirt sei es zu verdanken, dass die Zahlen nicht öffentlich wurden. Das Dort hielt zusammen stand hinter der Davaria und feierte mit ihr. Die Runde gedachte auch des zwischenzeitlich verstorbenen Willi Eickholt .

Fuchs hatte sich fürs dritte Treffen wieder etwas Besonderes ausgedacht. Die Beteiligten von damals wählten den wertvollsten Spieler der Epoche. Das wurde – wie in der WN-Ausgabe am Samstag berichtet – Jürgen Heßeler vor Uli Leifken und Mario Wisse. Sie erhielten von Risthaus Urkunden und den Applaus der Kollegen.

Im Hintergrund hat Hubert Fuchs sämtliche WN-Berichte der Aufstiegsjahr kopiert und zu Büchern zusammengefasst. So seien über 1000 Seiten zusammen gekommen. Da sie aber noch nicht gebunden waren, wird es zur Übergabe ein viertes Treffen der Aufstiegshelden geben,

Da darf man schon gespannt sein, wie Davaria Davensberg die Jahre Verbandsliga würdigen wird – das ist mindestens eine genauso große Leistung wie der Aufstieg dahin.

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