Jagdschlösschen
Wohnen mitten im Zentrum

Ascheberg -

Das Restaurant Jagdschlösschen wird Anfang 2017 abgerissen. Heckmann Bau aus Hamm wird auf dem Areal drei Gebäude mit Wohnungen errichten.

Dienstag, 25.10.2016, 18:10 Uhr

Die Zeiten als  Alfons Köster-Ebrecht zu Feiern ins Restaurant Jagdschlösschen einlud sind vorbei (kl. Archiv-Foto). Franz Venker, Lieselotte Ebrecht und Reinhold Gierse stellten gestern die Zukunftspläne vor.
Die Zeiten als  Alfons Köster-Ebrecht zu Feiern ins Restaurant Jagdschlösschen einlud sind vorbei (kl. Archiv-Foto). Franz Venker, Lieselotte Ebrecht und Reinhold Gierse stellten gestern die Zukunftspläne vor. Foto: hbm

Die Tinte unter den Verträgen ist gerade getrocknet. Die Firma Heckmann hat das frühere Restaurant Jagdschlösschen mit dem knapp 3000 Quadratmeter großen Grundstück erworben, um dort in 29 Einheiten barrierefreies Wohnen im Zentrum zu ermöglichen. Reinhold Gierse und Franz Venker vom Unternehmen aus Hamm stellten die Pläne gestern mit Lieselotte Ebrecht und Alfons Köster-Ebrecht im Hotel Jagdschlösschen vor. Das bleibt weiter in Familienhand offen. Wenn die Kicker aus Zaire, die 1974 hier gewohnt haben, vorbeischauen, können sie also immer noch im Jagdschlösschen wohnen.

„Wir hatten schon eigene Pläne zeichnen lassen, sind aber jetzt zu dieser Lösung gekommen“, erklärte Lieselotte Ebrecht den Verkauf an Heckmann Bauland & Wohnraum. Das Unternehmen ist in Ascheberg durch die Projekte Hofgarten und Bügelkamp bekannt und wird die Wohnungen ab Anfang 2017 wieder mit der Volksbank Ascheberg-Herbern als örtlichen Partner vermarkten. Zeitgleich werden die Ascheberger sich vom Anblick des weiß verputzten Restaurantgebäudes trennen müssen. „Der Abbruch ist genehmigt, wir möchten zu Beginn des neuen Jahres starten“, berichtete Franz Venker.

Das Jagdschlösschen in Ascheberg

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  • Das Restaurant Hotel Jagdschlösschen wird abgerissen Foto: js
  • Das Restaurant Hotel Jagdschlösschen wird abgerissen Foto: becker
  • Das Restaurant Hotel Jagdschlösschen wird abgerissen Foto: hbm
  • Das Restaurant Hotel Jagdschlösschen wird abgerissen Foto: js
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  • Das Restaurant Hotel Jagdschlösschen wird abgerissen Foto: hbm
  • Das Restaurant Hotel Jagdschlösschen wird abgerissen Foto: WN-Archiv
  • Das Restaurant Hotel Jagdschlösschen wird abgerissen Foto: hbm
  • Das Restaurant Hotel Jagdschlösschen wird abgerissen Foto: WN-Archiv
  • Das Restaurant Hotel Jagdschlösschen wird abgerissen Foto: Herbert Rüsing
  • Das Restaurant Hotel Jagdschlösschen wird abgerissen Foto: Leoparden

Das Areal ist so groß, dass drei Gebäude entstehen sollen. In einem ersten Abschnitt werden zwei Wohngebäude mit jeweils zehn Eigentumswohnungen und Tiefgaragenanlage im rückwärtigen Bereich, dem früheren Biergarten, entstehen. Für das tiefere Buddeln hat das Unternehmen sich aus Qualitätsgründen entschieden. „Wenn die Blechlawine unter der Erde verschwindet, gewinnt das Bild oben“, erklärt Diplom-Bauingenieur Reinhold Giese. So ist auf den Plänen auch ein kleiner Spielbereich geplant.

Mit den Bauarbeiten soll nach dem Abbruch begonnen werden. Der erste Abschnitt zielt auf den Herbst 2018 als Einzugstermin.

In den ersten beiden Geschossen werden jeweils vier Wohneinheiten untergebracht, im Staffelgeschoss noch einmal zwei Penthäuser. Es werden Wohnflächen von 60 bis 100 Quadratmetern nach den aktuellen Energiestandards geschaffen. Aufzug, Fußbodenheizung, elektrische Rollläden, Fliesen- und Parkettböden sind Stichworte für die geplante Qualität.

Noch nicht abgeschlossen sind die Planungen für den zweiten Abschnitt und jenem Bereich, wo jetzt das Restaurant steht. Auf jeden Fall wird es einen Anschluss an das Geschenkhaus Erkmann geben. „Da müssen wir noch einmal mit der Gemeinde reden“, erklärt Reinhold Gierse.

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