Kreativ-Workshop
Für die Deko: Landfrauen gießen Beton

Ascheberg -

Die Ascheberger Landfrauen sind kreativ. Das bewiesen sie jetzt mit Beton.

Donnerstag, 27.10.2016, 17:10 Uhr

Der Kreativworkshop  „Beton“ kam richtig gut an bei den Landfrauen. Eine Wiederholung ist gerne erwünscht.
Der Kreativworkshop  „Beton“ kam richtig gut an bei den Landfrauen. Eine Wiederholung ist gerne erwünscht. Foto: tani

Langsam läuft die helle Flüssigkeit in die rote sternenförmige Silikonform. Nur wenig später füllt die helle Masse sie komplett aus. Gerlinde Frye bewegt die Form nach dem Einfüllen. „Durch die Bewegung vermeiden wir, dass Luftlöcher entstehen“, erklärt sie. Gemeinsam mit Irmgard Schliephacke weihte sie zehn Landfrauen am Mittwoch in die Kunst des Betongießens ein.

In der Schliephackeschen Scheune krempeln die Landfrauen die Ärmel hoch. „Das ist mal richtig Klasse“, verrät Marlies begeistert. Die Damen haben sich sofort an die Arbeit begeben. Von wegen Begrüßung. „Damit haben wir uns gar nicht erst aufgehalten“, gibt Beate Cornelius vom Vorstandsteam der Ascheberger Landfrauen zu. Die Damen lassen ihrer Kreativität freien Lauf. Gerlinde Frye und Irmgard Schliephacke haben beste Vorarbeit geleistet. Sie haben schon Eimer mit weißen Zement und Sand vorbereitet. Die Damen müssen diese Komponenten nur noch mit Wasser und Spachtel vermengen und fertig ist die Betonmischung. „Das ist überhaupt gar nicht schwer“, gießt Maria vorsichtig ein wenig der hellen Flüssigkeit in eine Rosenform. Einige verlegen sich auf das Herstellen von ganzjähriger Deko, wie Betonherzen, Bären oder „Buchstaben, die kann man dann zu Wörtern zusammenfügen und entweder frei stehend auf dem Kaminsims, der Fensterbank oder auf Ästen dekorieren“, sagt Sabine. Andere zaubern Kleinigkeiten für die bevorstehende Weihnachtszeit. Sterne, mal einfach zum Hinlegen oder welche, die anschließend als Teelichthalter fungieren können. „Das macht wirklich Riesenspaß“, sind Elisabeth und Uta völlig begeistert von dem ersten Betonworkshop, den die Landfrauen angeboten haben. „Für Kreatives sind wir immer zu haben“, macht Christa deutlich, dass eine Wiederholung gerne erwünscht ist. Aber zunächst einmal dürfen die Damen am heutigen Freitag noch einmal die Ärmel hochkrempeln. Denn nachdem sie die weiße Flüssigkeit am Mittwoch in unterschiedliche Formen gebracht haben, „muss diese nach dem ersten Härten ja auch wieder raus aus der Form“, erklären die beiden Workshopleiterinnen Gerlinde Frye und Irmgard Schliephacke. Das funktioniert eigentlich ganz einfach. Dank der Silikonaußenhaut kann die gehärtete helle Masse mühelos aus den Formen gedrückt werden. „Und fertig ist im Prinzip ein Dekostück“, so Irmgard Schliephacke. Dieses muss dann noch weitere acht Tage komplett aushärten. „Dann kann es auf Wunsch auch bemalt werden“, hält Gerlinde Frye abschließend noch einen weiteren Kreativtipp für die weißen Dekoartikel aus Beton bereit.

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