Herberner Bastelstunde
Landfrauen gestalten herbstliche Dekorationen

Herbern -

Aus einer Eisenstange, Holzscheiben, flachen Steinen, Blumentöpfen in verschiedenen Größen, rotem oder orangenem Filzband sowie kleinen Ästen und Kastanien etwas Herbstliches kreieren?

Sonntag, 30.10.2016, 16:10 Uhr

Martina Brochtrup  (re.) leitete die Landfrauen beim Kreativworkshop an.
Martina Brochtrup  (re.) leitete die Landfrauen beim Kreativworkshop an. Foto: iss

Aus einer Eisenstange, Holzscheiben , flachen Steinen, Blumentöpfen in verschiedenen Größen, rotem oder orangenem Filzband sowie kleinen Ästen und Kastanien etwas Herbstliches kreieren? Martina Brochtrup zeigte am Mittwochabend der ersten Gruppe mit zwölf Landfrauen , das man hierfür nur etwas Geduld und Zeit aufbringen muss.

Beton ist nicht nur etwas für Handwerker und Häuslebauer. Wie man aus der grauen Masse filigrane Dekoration gestaltet, zeigte die ausgebildete Floristin Martina Brochtrup. In jeweils zwei Gruppen wurde bei den Herberner Landfrauen gewerkelt, gebastelt und der Kreativität freien Lauf gegeben. Lisa Roters aus Horn hatte für die Aktion ihre Scheune zur Verfügung gestellt.

Die zu bastelnde Dekoration hat sich die Floristin selbst ausgedacht, kleine Holzscheiben und Steine wurden im Vorfeld schon fürs Basteln vorbereitet. „Das nimmt dann doch zu viel Zeit in Anspruch. Außerdem staubt es sonst und das ist kontraproduktiv, wenn wir mit Beton arbeiten“, erläuterte Martina Brochtrup.

Zunächst befestigten die Damen die Blumentöpfe mit dem Filzband, die anschließend am Band hängend in Beton gewendet wurden. Nachdem die Innen- und Außenseite mit der grauen Masse überzogen waren, wurden sie am Band heraus gezogen und zum Trocknen an die Seite gestellt. Das dabei Fingerspitzengefühl gefragt ist, wurde schnell deutlich. „Der Beton trocknet ziemlich schnell, da muss man sich schon beeilen“, stellte Heidrun Wienkötter fest. Dann kam die Stange zum Einsatz. Hier wurden die Holzscheiben und Steine geschichtet. Kleine Äste dienten als Puffer und die Beton-Deko kam dann auch ganz oben zum Einsatz. Mit Filzbändern und Kastanien erhielt das Werk den letzten Schliff. „Eine tolle Idee und eigentlich ganz einfach, man muss nur etwas kreativ sein“, war der Tenor von Beate Löcke, Heidrun Wienkötter und Beate Hardenberg.

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