Besuch im Druckhaus
Eilbote-Nachricht wird zur druckfrischen Morgenlektüre

Ascheberg -

Leser der Westfälischen Nachrichten aus Ascheberg hatten bei einer exklusiven Druckhausführung die Chancen zu sehen, welchen Weg eine Nachricht bis zum morgendlichen Frühstück nimmt.

Donnerstag, 17.11.2016, 19:11 Uhr

Die Papierrolle wartet auf Arbeit, ein Teil der Gruppe erfährt bei der Führung, dass bis zu 120 000 Zeitungen in der Stunde gedruckt werden können. Wolfgang Korte (rundes Bild) erfuhr, wie seine Eilbote.-Nachrichten im großen Ganzen verarbeitet werden.
Die Papierrolle wartet auf Arbeit, ein Teil der Gruppe erfährt bei der Führung, dass bis zu 120 000 Zeitungen in der Stunde gedruckt werden können. Wolfgang Korte (rundes Bild) erfuhr, wie seine Eilbote.-Nachrichten im großen Ganzen verarbeitet werden. Foto: hbm

Wolfgang Korte ist Brieftaubenliebhaber. Wie Nachrichten von seinen Eilbote-Freunden ihren Weg in die gedruckte Zeitung finden, erkundete er am Mittwochabend mit einer Gruppe von WN-Lesern bei einer exklusiven Führung durch das Dienstleistungszentrum der Unternehmensgruppe Aschendorff an der Hansalinie.

Tagen die Brieftaubenfreunde, fließen die Informationen an der Appelhofstraße 3 in die Redaktionsarbeit ein. Hier werden sie auf Ascheberger Seiten platziert, die am Abend die Reise ins Druckzentrum antreten. Wie dort aus den digitalen Daten im beeindruckenden großen Ganzen eine gedruckte Zeitung wird, erfuhr die Gruppe, die von Redaktionsleiterin Anne Eckrodt begrüßt wurde, in drei Etappen. Nach einem kurzen Film lernte die Runde mit dem Druckverfahren auch Druckplatten kennen. 3000 von ihnen werden in einer Nacht benötigt, um die 17 Lokalausgaben der Westfälischen Nachrichten und zehn Partnerzeitungen zu drucken. Besonders deutlich werden die Dimensionen in den Schluchten von Papier, die vorgehalten werden. So sind für 235 000 Exemplare in der Woche und 247 000 Zeitungen am Samstag bis zu 40 Papierrollen erforderlich. Auf jeder Rolle sind zwischen 16 und 18 Kilometer Papier.

Ascheberger besichtigen Druckhaus

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  • Eine Gruppe aus der Gemeinde Ascheberg sah sich im Druckhaus Aschendorff in Münster um Foto: hbm
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Die Runde durch das Haus startet mit dem Blick zurück in Zeiten des Bleisatzes. „Ich war die letzte Schriftsetzerin im Kammerbezirk, die das noch gelernt hat“, verbindet WN-Leserin Katrin Mühlenbäumer damit ganz eigene Erinnerungen. In der Redaktion ist der Spätdienst im Einsatz, „Sportler“ Michael Schulte hat noch zu Bleisatz-Zeiten in Ascheberg volontiert. Die Gruppe lernt die die vier riesigen Produktionslinien kennen. In der Versandhalle wird erklärt, wie Prospekte und andere Beilagen in die Zeitung kommen. Die Transportbänder enden an Rampen, von denen die druckfrischen Ausgaben in die Region gefahren werden. Ein Exemplar nahm jeder Teilnehmer mit nach Hause. „Das hat mit schon überrascht, wie groß das alles ist“, nimmt Wolfgang Korte als Eindruck mit nach Hause.

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