Erster Vorentwurf
Rettungswache erhält ein Gesicht

Ascheberg -

Es sind die ersten Skizzen: Die neue Rettungswache in Ascheberg erhält durch Unterlagen für den Fachausschuss des Kreises ein Gesicht.

Donnerstag, 24.11.2016, 12:11 Uhr

Der Vorentwurf für den Bau einer Rettungswache wird am Dienstag im Ausschuss des Kreises präsentiert, hier eine Ansicht von der Herberner Straße aus.
Der Vorentwurf für den Bau einer Rettungswache wird am Dienstag im Ausschuss des Kreises präsentiert, hier eine Ansicht von der Herberner Straße aus. Foto: Kreis

Die „Grashüpfer“, der fünfte Kindergarten in der Ortschaft Ascheberg , soll an der Herberner Straße , eine endgültige Heimat finden. Der Fachausschuss wird am Dienstag (29. November) ab 18 Uhr auf dem Bauernhof St. Georg über ein Investorenmodell diskutieren, das den Bau eines Vier-Gruppen-Kindergartens vorsieht. Auf dem gleichen Areal gegenüber der Bushaltestelle will der Kreis Coesfeld seine neue Rettungswache bauen. Sie erhält erstmals ebenfalls am Dienstag (29. November) ab 16.30 Uhr ein Gesicht, wenn der Ausschuss für Straßen- und Hochbau, Vermessung und öffentlichen Personennahverkehr des Kreises Coesfeld einen Vorentwurf unter die Lupe nimmt. Der Kreis kalkuliert mit Kosten von 1,8 Millionen Euro. Aus der Vorlage geht hervor, dass der Architekt das Gebäude so platziert hat, dass es die Nachbarn beim Ausrücken vor dem Lärm schützt. Die Ausfahrten sind also zur Herberner Straße hin.

Im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde wurde ein Aspekt des Themenkomplexes von Wilhelm Kiffer ( CDU ) thematisiert: „Ist der Lärm der Rettungswache nicht störend? Im Kindergarten wird auch geschlafen.“ Die untere Immissionsschutzbehörde habe keine Bedenken gehabt, hielt Fachbereichsleiter Klaus van Roje entgegen. Und auch den Einwurf von Jochen Wismann (FDP), der zur Problematik von Folgenutzung und benachbarter Landwirtschaft Fragen stellte, parierte van Roje. Das Investorenmodell sei auf 20 garantierte Jahre angelegt. Was dann wegen der Landwirtschaft gefordert sei, könne jetzt nicht abgesehen werden. Wenn Wohnen nicht möglich sei, könne man dort alternativ immer noch Büroräume schaffen.

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