Kolpingsfamilie Ascheberg
Gemeinschaft verbindet Generationen

Ascheberg -

Die Kolpingsfamilie Ascheberg verbindet Generationen – und wächst auf hohem Niveau noch an. 43 neue Mitglieder wurden jetzt aufgenommen.

Montag, 28.11.2016, 16:11 Uhr

Viele Mitglieder der Kolpingsfamilie Ascheberg wurden für langjährige Vereinstreue beim Kolpinggedenktag geehrt.
Viele Mitglieder der Kolpingsfamilie Ascheberg wurden für langjährige Vereinstreue beim Kolpinggedenktag geehrt. Foto: tani

Die Kettrups haben es getan, ebenso wie die Knaufts, die Bußmanns, die Fallenbergs , Moni Begemann und viele andere. Insgesamt 43 neue Mitglieder sind seit Sonntag „nun Teil dieser großartigen lebendigen Gemeinschaft“, freute sich auch Pfarrer Stefan Schürmeyer beim Kolpinggedenktag im Pfarrheim St. Lambertus. Eine Gemeinschaft, die nicht nur durch großes und vielseitiges Engagement besticht, sondern eine, die vor allem ganze Generationen verbindet. „Wie sonst lässt es sich erklären, dass ein Mensch hier seit 70 Jahren Mitglied ist?“ fragte Martin „Boat“ Weiß, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Ascheberg .

Leo Heuser ist wohl genau aus diesem Grund seit sieben Jahrzehnten der Ascheberger Kolpingsfamilie treu verbunden. Denn nicht nur er, sondern auch viele andere ältere Mitglieder werden hier mitgenommen und vielseitig ins Vereinsleben integriert.

Klar, dass sich da alle wohl fühlen. Schließlich wird hier für jeden Geschmack und für jede Altersstufe etwas geboten. „Und da ist man doch gerne Teil dieser Familie“, verrät Max Olbrich . Er ist es mit Leib und Seele – und das seit sechs Jahrzehnten. Mehr noch: Max Olbrich hat selbst seine Familie mit dem Virus „Kolpingsfamilie“ infiziert. Sohn Norbert wurde von Martin Weiß für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Enkelin Christin Fallenberg ist nun ebenfalls mit Ehemann Frank und den Kindern Carina und Marius beigetreten. Und Timo Herrendorf hat sich ganz einfach gedacht: „Andere melden ihre Kinder, kaum dass sie geboren sind, bei Schalke oder beim BVB an – ich melde mein Kind da doch lieber sofort bei der Kolpingsfamilie Ascheberg an.“ Somit ist die kleine Elsa, gerade einmal ein paar Wochen alt, das jüngste Mitglied dieser mittlerweile 457-köpfigen Großfamilie. Eine, ohne die auch Hubert Leineweber und Theo Schilling nicht können. Sie allerdings sind bereits seit 60 Jahren mit von der Partie und fühlen sich wie sie beide einstimmig sagen „immer noch bestens aufgehoben.“

Ehrungen

Für ihre 40-jährige Mitgliedschaft ehrte Martin Weiß beim Kolpinggedenktag Meinhard Bohnenkamp. Theo und Jutta Sellinghoff, Martin Sellinghoff. Norbert Olbrich, Günther Mangels, Karl Sorges, Josef Hölscher, Erich Linnemann, Günther Kehrenberg, Winfried Heppner, Rainer Droppelmann und Norbert Hegemann.

...

Selbst beim Kolpinggedenktag wurde das Geheimnis des Erfolges dieser Familie wieder mehr als sichtbar. „Die Kirche war heute morgen rappelvoll und ich muss sagen menschlich passt es hier zu 100 Prozent“, brachte es Pfarrer Stefan Schürmeyer beim anschließenden gemeinsamen Frühstück auf den Punkt.

Und während die Erwachsenen dann ins Plaudern gerieten, den Ehrungen und Neuaufnahmen beiwohnten und einer kleinen Kostprobe vom Musical „Kolpingtraum“ lauschten, waren nebenan im Kolpingraum wieder ein paar Mitglieder höchst engagiert. Denn sie boten für den Kolpingnachwuchs einen unterhaltsamen Vormittag. Mal auf dem Spielteppich und mal schwer kreativ am Basteltisch. Kein Wunder also, dass diese Familie mit ihrem überaus großen Anhang mit jeder Menge Programm, ins große Geburtstagsjahr startet. Denn im kommenden Jahr feiert die Kolpingsfamilie Ascheberg ihr 90-jähriges Bestehen. Mit allen Mitgliedern selbstverständlich.

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