Glasfaser-Ausbau
HeLi Net prüft rechtliche Fragen

Ascheberg -

1100 Verträge, die vielleicht wertlos sind - die HeLi NEt lässt die Lage gerade rechtlich prüfen.

Freitag, 23.12.2016, 19:12 Uhr

 
  Foto: hbm

„Sehr gerne würde HeLi NET ihren Kunden ihre Dienste auf dem Netz der Unitymedia anbieten – diese lehnt es jedoch ab, dass andere Dienste-Anbieter auf ihr Netz dürfen. Damit wurden die Verträge der HeLi NET durch eine politische Entscheidung der Gemeinden, quasi ‚wertlos‘ gemacht, das heißt, dass wir unseren Kunden nicht die gewünschten Dienste auf einem Netz der Unitymedia anbieten können“, bezieht HeLi Net-Geschäftsführer Ralf Schütte auf WN-Anfrage Stellung zur veränderten Lage rund um Glasfaser in Ascheberg und Nordkirchen.

HeLi NET hatte in dem geplanten Projekt nur die Rolle des Providers, nicht dagegen die Rolle des Ausbauunternehmens und Investors. Das Unternehmen, so Schütte, sei weiter daran interessiert, dass eine optimale technische und wirtschaftliche Lösung für alle glasfaserinteressierten Kunden umgesetzt werde. Hierunter verstehe man insbesondere die Wahlmöglichkeit des Kunden, seinen Dienste-Anbieter auswählen zu können.

„Wir werden nun intern noch viele rechtliche Fragen zu klären haben, bis wir unseren Kunden eine schriftliche Information zukommen lassen können. Bis zur Klärung dieser Fragen fühlt sich die HeLi NET natürlich weiter an die etwa 1100 Verträge gebunden“, teilt Schütte mit. Bisher habe er weder Informationen von der BBV Deutschland noch von Unitymedia vorliegen, wie sie mit der Situation umzugehen gedenken. Auch das habe die Geschäftsführung als sorgfältiger Kaufmann im Sinne des Gesetzes nun erst einmal abzuwarten.

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