Hochregallager soll kommen
Mit den Kränen wachsen die Regale

Ascheberg -

Der Fachausschuss im Rathaus schickte einen geänderten Bebauungsplan auf die Reise. Hier ist der Hintergrund dazu: Klaas möchte ein Hochregallager bauen

Donnerstag, 26.01.2017, 21:01 Uhr

Ludger und Tobias Klaas (v.r.) erklärten anhand des bald kleinen Hochregallagers, wie der künftige „große Bruder“ funktionieren wird.
Ludger und Tobias Klaas (v.r.) erklärten anhand des bald kleinen Hochregallagers, wie der künftige „große Bruder“ funktionieren wird. Foto: hbm

„Das wird ein Tausender“, zeigt Ludger Klaas auf einen werdenden Kran . Die Hakenhöhe des Vorzeigemodells aus der Produktionsstätte an der Raiffeisenstraße liegt bei 50 Metern. „Sie werden immer größer“, berichtet Klaas aus dem Alltag des Kranbauers. Mit den Produkten, die das Werk verlassen, wachsen natürlich auch die Teile, die verbaut werden. Jetzt ist der Betrieb an einem Punkt angekommen, der die Ascheberger Kommunalpolitiker beschäftigt: Klaas möchte ein Hochregal bauen, 24,25 Meter hoch, 11,30 Meter lang und fünf Meter breit. Weil der zugehörige Bebauungsplan das nicht hergibt, muss er geändert werden. In der ersten Runde stimmte der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss den notwendigen Korrekturen einstimmig zu.

„Bisher liegen die Teile an drei Stellen, einige Dinge werden noch im alten Werk auf der anderen Straßenseite gelagert“, beschreibt Ludger Klaas den Status Quo. Sohn Tobias Klaas fährt fort: „Sinnvoll ist es natürlich, kurze Wege zu haben und Zeit zu sparen.“ Deswegen soll das Lager von drei Stellen an einem Ort zusammengeführt werden. Und damit kommt die Idee von einem Hochregal ins Spiel.

Fremd ist den Mitarbeitern der Firma so eine Lagermöglichkeit nicht, denn in einer anderen Halle des Betriebes steht schon ein kleiner Bruder des geplanten Lagers. „Es ist zwölf Meter hoch und sechs Meter lang“, berichtet Tobias Klaas. Von außen ist es an der Industriestraße besonders gut zu sehen. Drinnen sind links und rechts Boxen mit dem notwendigen Material zu finden. Sie werden durch die gesamte Halle zum Einsatzort bewegt. Was benötigt wird, ist schnell verfügbar.

Das neue Hochregal wird ebenfalls in einer Produktionshalle integriert - dort wo der Tausender gebaut wird. Auch da wird das Material in Boxen gelagert. Sie sind neun Meter lang, 1,20 Meter breit und 80 Zentimeter hoch. 50 solcher Boxen mit dem Material für etwa 60 Kräne werden in dem Hochregal, das die Firma Kasto bauen wird, Platz finden. Das Hochregal wird übrigens um einen Meter höher als jenes Bauwerk, dass die Davert GmbH gerade errichtet.

Die Pläne können erst umgesetzt werden, wenn das beschleunigte Verfahren, mit dem der Bebauungsplan „Gewerbegebiet West, Teil B“ geändert wird, beendet ist. Das einstimmige Ausschussvotum war aber schon einmal ein positives Signal für einen der größten Arbeitgeber Aschebergs, der übrigens 1995 mit der erste Halle über die Straße gewechselt ist.

Bisher lagern die Teile an drei Orten, das wollen wir zusammenführen.

Ludger Klaas
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