Kreuzigungsgruppe
Schutzlasur sorgt für ein frisches Bild

Ascheberg -

Die Kreuzigungsgruppe vor dem Protal der St. Lambertus-Kirche ist gesäubert worden.

Freitag, 17.03.2017, 18:03 Uhr

Markus Schmidt sorgt mit der Schutzlasur, die an den vergangenen beiden Tagen aufgetragen wurde, auch für ein einheitliches Aussehen der Kreuzigungsgruppe.
Markus Schmidt sorgt mit der Schutzlasur, die an den vergangenen beiden Tagen aufgetragen wurde, auch für ein einheitliches Aussehen der Kreuzigungsgruppe. Foto: hbm

Die Kreuzigungsgruppe vor dem Kirchturm von St. Lambertus Ascheberg strahlt frischen Glanz aus. Markus Schmidt hat das Kreuz und die Figuren in den vergangenen Tagen gereinigt. „Sie waren sehr dunkel geworden. Das ist bei ihrem Platz unter den Bäumen nicht verwunderlich“, berichtet der Experte. Beim Säubern kam kein Hochdruckreiniger zum Einsatz. „Dann wäre von den Figuren aus Sandstein nicht viel übrig geblieben“, schmunzelt Schmidt. Zum Einsatz kam ein Dampfgemisch, mit dem die Schmutz-Krusten gelöst wurden. Darunter fand der Restaurator eine „gute Substanz“ vor. „Es gab nur an den Armen der Jesusfigur eine Stelle, die schon einmal mit Mörtel nachgearbeitet worden war. Sie wurde frisch gekittet“, informiert Architekt Bernhard Kröger über die geringe Schadenslage an den drei Figuren, die schon immer vor der Kirche standen.

Kreuzigungsgruppe in Ascheberg

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  • Die Kreuzigungsgruppe in Ascheberg heute und 1984 Foto: hbm
  • Die Kreuzigungsgruppe in Ascheberg heute und 1984 Foto: hbm
  • Die Kreuzigungsgruppe in Ascheberg heute und 1984 Foto: Privat
  • Die Kreuzigungsgruppe in Ascheberg heute und 1984 Foto: hbm
  • Die Kreuzigungsgruppe in Ascheberg heute und 1984 Foto: WN-Archiv
  • Die Kreuzigungsgruppe in Ascheberg heute und 1984 Foto: WN-Archiv
  • Die Kreuzigungsgruppe in Ascheberg heute und 1984 Foto: WN-Archiv
  • Die Kreuzigungsgruppe in Ascheberg heute und 1984 Foto: WN-Archiv
  • Die Kreuzigungsgruppe in Ascheberg heute und 1984 Foto: WN-Archiv
  • Die Kreuzigungsgruppe in Ascheberg heute und 1984 Foto: WN-Archiv
  • Die Kreuzigungsgruppe in Ascheberg heute und 1984 Foto: WN-Archiv
  • Die Kreuzigungsgruppe in Ascheberg heute und 1984 Foto: WN-Archiv
  • Die Kreuzigungsgruppe in Ascheberg heute und 1984 Foto: WN-Archiv

Nach dem sorgfältigen Säubern wurde das gesamte Ensemble mit einer Lasur gestrichen, um den Sandstein vor Umwelteinflüssen besser zu schützen. Das Gemisch wurde farblich so gewählt, dass es das Aussehen des Kreuzes wiedergibt. „Wenn die Schutzlasur aufgetragen ist, wird sich ein einheitliches Bild ergeben“, erklärt der Fachmann vom Restauratorenteam Schmidt aus Laer.

Die Ascheberger werden es vielleicht schon in der nächsten Woche sehen. Architekt Kröger, der schon die Sanierarbeiten am Kirchturm im vergangenen Jahr organisiert hat, hat das Gerüst ab Montag zum Abbau freigegeben: „Wann die Firma genau kommt, ist noch nicht abgesprochen, aber es wird zügig entfernt werden.“ Nach dem Abbau des Gerüstes muss noch am Sockel der Figuren gearbeitet werden, dort wo das Gerüst bisher den Zugang verhindert hat.

Zum Abschluss der Arbeiten werde noch einmal eine Firma den Kirchplatz säubern. Dann ist erst einmal Schluss mit den Außenarbeiten rund um die Lambertus-Kirche.

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